VfM II: 4. Spieltag in der Bezirksliga 1 in Bad Salzuflen
Die Zweite des VfM musste zum vierten Spieltag auf die Heimanlage des MGC Bad Salzuflen auf das System Beton, die eigentliche Domäne unseres Teams. Trotz des bisherigen zweiten Platzes in der Rangliste der Bezirksliga 1 waren schon im Vorhinein die Aussichten bei diesem Turnier nicht besonders gut, da die Mannschaft ersatzgeschwächt und ohne 6. Spieler und damit ohne Streicher an den Start ging.
Die Heimmannschaft startete für die Wetterverhältnisse wie erwartet stark mit 143, gefolgt von den insgesamt führenden aus Lünen (150). Hinter Osnabrück (157) und Herten (169) dann der VfM (173). Sabine Scharpe glänzte hier mit einer 31-er Runde. Eine geringe Verbesserung der Bottroper mit 168 (insgesamt 341) half nichts, da sich alle Mannschaften auf der mittlerweile trockenen Anlage steigern konnten. Herten kam auf 162 (331), Osnabrück auf 149 (306), Lünen auf 138 (282) und Salzuflen auf 139 (282). Bester Bottroper war Rolf Meyer mit 30 Zählern.
Es sah nach einem sichereren Sieg für das Heimteam aus. Jetzt zeigten die Ostwestfalen Nerven, mit 156 (insgesamt 438) ging der Tagessieg doch noch mit 148 (436) an die führenden Lüner, denen der Gesamtsieg in der Liga trotz des ausstehenden letzten Spieltags nicht mehr zu nehmen ist. Bottrop mit 164 (insgesamt 505) und Herten mit 165 (496) blieben hinten, Osnabrück mit 157 (463) sicherte sich den dritten Rang. Auch in dieser Runde war Rolf Meyer mit 29 der beste Mannschaftsspieler.
Somit ergab sich folgende Tagestabelle: 1. MGC Lünen-Syburg (436 Schlag/8 Punkte), 2. MGC Bad Salzuflen (438/6), 3. Osnabrücker MC (463/4), 4. BGV Backumer Tal Herten 3 (496/2), 5. VfM Bottrop 2 (505/0).
Bitteres Fazit bleibt, dass es ein Team ohne Streichergebnis gegen die Gegner mit einem bzw. sogar zwei Streichern schwer hat und dass man vor der Saison klären sollte, wie ein Team aufgestellt sein muss, damit so etwas nicht mehr passiert. Der letzte ausstehende Wettkampftag ist dann am 26. Juli auf der Heimanlage in Bottrop.
Unserer Bottroper im Einzelnen: Rolf Meyer (91/Foto), Rudi Ginschel (96), Sabine Scharpe und Elvira Hellmich (beide 101), Helmut König (105), Uwe Hellmich (111) und Markus Wehmeyer (112).