Westdeutsche (System Beton) in Bad Godesberg

 

Erneuter Sieg für die Seniorenmannschaft

Nach dem Gewinn der Kombimeisterschaft in Wanne-Eickel landete die Seniorenmannschaft des VfM Bottrop erneut einen Coup und holte sich nun auch den Titel bei den Abteilungsmeisterschaften

In anderer Besetzung, aber nicht weniger schlagkräftig, gingen Rolf Meyer, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Marco Bettger in Godesberg an den Start, um sich mit den besten Seniorenmannschaften des Landes zu messen. Die Bottroper, die auf Landesebene seit Jahren zu den Favoriten gehören, hatten es eigentlich nur mit den Heimspielern aus Godesberg und dem Dauerrivalen Herten zu tun. Die Wetterkapriolen brachten den Ablauf gewaltig durcheinander und so wurde nach den vorgesehen drei Durchgängen am Samstag vorsichtshalber der vierte schon mal vorgezogen. 

Am "ersten Tag", also nach drei Runden, ein knapper Vorsprung für den VfM (268), gefolgt von Herten (270) und Godesberg (273). Die vorgezogene vierte Runde ging  dann richtig knapp aus, Herten und Godesberg vorne (beide 360) und unmittelbar dahinter Bottrop (361). Am Sonntag dann mit einigen Regenunterbrechungen der  fünfte Durchgang von sechs vorgesehenen, da wendete sich das Blatt wieder und die Bottroper mit zogen mit der besten Mannschaftsrunde von 85 Zählern an den  an den beiden Führenden vorbei. Godesberg (93) und Herten (95) sahen sich doch sichtlich überrascht dieses Traumergebnis unter diesen Umständen an. So gewannen die Bottroper mit 446 dann doch deutlich vor Godesberg mit 453 und Herten mit 455, denn die Abschlussrunde konnte auf Grund des dann einsetzenden Dauerregens nicht mehr gespielt werden.

In der Einzelwertung alle Bottroper auf den ersten fünf Plätzen

 

Bei den Herren gingen Wolfgang Romero und Sven Martinez-Moreno an den Start, wobei diese Kategorie auch noch eine sechste Runde gespielt hat. Romero glänzte nach einem schwachen Start mit seiner Aufholjagd auf dem Bronzerang mit 179 Zählern und Martinez-Moreno auf Platz fünf mit 184.

Zwei Starter auch bei den Senioren AK1, nämlich Arno Schimanski und Marco Bettger. Schimanski, der von einer starken 24-er Runder profitierte und der beste Bottroper war, landete ebenfalls auf dem Bronzerang mit 147 Schlägen und Bettger dann auch auf fünf mit 149. Arno Schimanski hat mit dieser Platzierung seinen besten Tabellenplatz in seiner Laufbahn bei einer Westdeutschen erzielt.

Und in der Kategorie Senioren AK2 mit dem größten Teilnehmerfeld hatte der VfM drei Eisen im Feuer, Klaus Jarosch, Bernd Weber und Rolf Meyer. Jarosch mit 151 schnitt mit Rang zwei am besten ab, gefolgt von Rolf Meyer mit 154 auf Platz vier und Bernd Weber mit 158 an fünfter Stelle.

Alle Spieler auf einen Blick (hier nach Durchschnitt aufgeführt, da die Herren ja sechs und die Senioren nur 5 Runden absolviert haben):

Arno Schimanski 29,40 (147/5), Marco Bettger 29,80 (149/5), Wolfgang Romero 29,83(179/6), Klaus Jarosch 30,20(151/5), Rolf Meyer 30,80 (154/5), Bernd Weber 31,60 (158/5) und Sven Martinez-Moreno 30,07 (184/6).

 

Alle Erfolge sind Qualiplätze zur DM in Landshut

Sowohl die Seniorenmannschaft des VfM, als auch alle Starter im Einzel sind nach diesen guten Platzierungen für die diesjährige DM System Beton qualifiziert. Zusätzlich hat der NBV einem Antrag auf eine Wildcard für Jörg Jansen (ebenfalls Senioren AK2) zugestimmt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht in Godesberg starten konnte.

Foto: Westdeutscher Meister der Seniorenmannschaften

(v. links Rolf Meyer, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Marco Bettger)

Klicke hier, um einen TexFoto: (v. Links) Rolf Meyer, Marco Bettger, Klaus Jarosch, Sven Martinez-Moreno, Bernd Weber, Arno Schimanski und Wolfgang Romerot zu schreiben.

Foto: Bester Bottroper Arno Schimanski

Westdeutsche der Kombinierer in Wanne-Eickel

 

Seniorenmannschaft sichert sich überraschend den Meistertitel (D. Nader)

 

Am 26.04. und 27.04.2025 fand die diesjährige Westdeutsche Kombimeisterschaft auf der Anlage des MGC RW Wanne-Eickel statt. Mit insgesamt zwölf Teilnehmern gingen die Bottroper an den Start, sowohl in den Einzelkategorien als auch mit drei Mannschaften in der Teamwertung. Das waren Elvira Hellmich (SmII), Dennis Nader (H), Thorsten Schmidt, Marco Bettger, Sven Martinez-Moreno und Arno Schimanski (alle SmI) sowie Bernd Weber, Klaus Jarosch, Jörg Jansen, Uwe Hellmich, Kalle Heidemann und Andreas Lammer (SmII). Gespielt wurden je Tag zwei Doppelrunden auf den Systemen Beton und Eternit, sodass jeder Teilnehmer vier Runden Minigolf am Tag zu spielen hatte.

Und sowohl in der Mannschaftswertung, als auch im Einzel dann ein Sahnewochenende (so die Konkurrenz) für den VfM Bottrop!

Nach 2014 in Neheim gewann das Team 1 in der Besetzung Jansen, Weber, Jarosch und Bettger mit einem geradezu perfekten Match den Meistertitel. Die frühe Führung konnte bis zur letzten Runde, ja bis zur letzten Bahn verteidigt werden, obwohl die Weseler immer stärker wurden. Die Bottroper lagen dann mit 613 Zählern knapp vor Wesel (615). Die Wertung der Mannschaften ergibt sich aus den gespielten Runden der jeweiligen Spieler, wobei bei einer Mannschaftsstärke von vier Spielern jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen wird, sodass je Durchgang drei Runden in die Wertung kommen. Demzufolge gab es noch einen Grund zum Feiern, da mit diesem Titel für die Mannschaft auch das einzige Ticket für die Deutsche Meisterschaft in der Kombination in Murnau gelöst wurde.

Die Zweite in der Besetzung Lammers, Schmidt, Martinez-Moreno und Schimanski landete mit 671 auf Rang 6 und die Dritte mit Heidemann, 2 x Hellmich an 9. Stelle mit 730.

Sensationeller Dreifacherfolg in der Einzelwertung

Die Bottroper starteten wie schon beschrieben in den Kategorien Seniorinnen II, Senioren I und II und Herren. Bei den Seniorinnen lag Elvira Hellmich nach dem ersten Tag mit 130 noch auf dem 7. Platz, steigerte sich dann am zweiten auf eine 123, kletterte nach oben und schloss das Turnier mit 253 Zählern auf dem beachtlichen 4. Platz ab. Bei den Herren ging Dennis Nader an beiden Tagen auf die zu spielenden Runden. Mit einem guten Zwischenergebnis von 111 Schlägen, stand nach Tag ein geteilter dritten Platz auf dem Tableau. Der zweite Tag sollte nicht so gut starten und den vierten Rang konnte er nicht halten. Am Ende stand aber dennoch ein guter sechster Platz mit einer Schlagzahl von 228 auf der Ergebnisliste. In der Kategorie Senioren I starten gleich vier Bottroper ins Turnier, hier standen nach Tag eins folgende Zwischenstände in der Tabelle: Thorsten Schmidt 9. Platz mit 107 Schlägen, Sven Martinez-Moreno Platz 16 mit 118 Schlag, Marco Bettger 18. Platz und 119 Schläge sowie Arno Schimanski mit 120 Schlag auf Platz 20. Auch hier kam es noch zu Platzveränderungen am zweiten Tag. Somit landeten die Bottroper Senioren I abschließend auf folgenden Plätzen: 11. Thorsten Schmidt 221 Schlag, 14. Marco Bettger 224, 17. Sven Martinez-Moreno 229 und 18. Arno Schimanski mit 232 Zählern.

Als erfolgreichste Kategorie waren dann die Senioren II des VfM Bottrop mit sechs Spielern auch am stärksten vertreten. Die Bottroper sind in der Vergangenheit nicht unbedingt für herausragende Leistungen auf Eternit verantwortlich gewesen, doch dieses sollte sich bei der WDKM in Wanne-Eickel anders darstellen. Hier gab es gleich dreifach Grund zum Jubeln. Entgegen aller Erwartungen feierten die Bottroper bei den Senioren II einen durchaus überraschenden dreifach Triumph. Zuerst jedoch die Einordnung des ersten Spieltags und die Platzierungen der Bottroper: 1. Platz Bernd Weber (103), 2. Jörg Jansen (103), 3. Klaus Jarosch (104), 17. Uwe Hellmich (120), 23. Kalle Heidemann (128) und 26. Andreas Lammers (129). Somit gingen die Bottroper mit einem Führungstrio in den zweiten Spieltag. Dort sollten die guten Ergebnisse von Tag eins gefestigt und bestätigt werden. Dies gelang dem Bottroper drei Führenden sehr souverän. Nach der finalen achten Runde war die Freude über die drei Plätze auf dem Siegerpodest den Bottropern mehr als deutlich im Gesicht abzulesen. Somit qualifizierten sich die drei auf dem Treppchen stehenden Bottroper ebenfalls für die diesjährige in Murnau stattfindende Deutsche Meisterschaft in der Kombination. Endstand der Kategorie Senioren II: 1. Platz Bernd Weber (205), 2. Klaus Jarosch (206), 3. Jörg Jansen (209), 11. Uwe Hellmich (232), 15. Kalle Heidemann (245) und 28. Andreas Lammers (267).

Foto: Westdeutscher Meister der Seniorenmannschaften

(v.l. Sabine Jansen (Betreuerin), Marco Bettger, Jörg Jansen, Bernd Weber und Klaus Jarosch)

Foto: v. l. Klaus Jarosch, Bernd Weber und Jörg Jansen

Westdeutsche Kombimeisterschaften in Neheim

Jarosch und Weber in Neheim (v. Bernd Weber)

Zu den diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften der Kombinierer am 6. und 7. April in Neheim fuhren nur Klaus Jarosch und Bernd Weber. Die Wettkämpfe, bei denen nur 57 Teilnehmer*innen an den Start gingen, fanden bei schönem aber windigen Wetter statt.

Weber startete auf der anspruchsvollen Eternitanlage mit einer starken 25. Das war's dann aer auch, auf Beton fo9lgte eine indiskutable 43. Das besserte sich auch nicht wesentlich und so landete Weber in der Wertung der Senioren II mit 270 Schlag lediglich auf Rang 8.

Deutlich besser erging es Klaus Jarosch, der auf gleichmäßig gutem Niveau seine Runden absolvierte. Bei einem Endergebnis von 236 Zählern über acht Runden (4 x Eternit und 4 x Beton) konnte er sich den Bronzerang erkämpfen.

Foto: Klaus Jarosch auf Rang 3 bei der Siegerehrung

Westdeutsche in Köln: VfM außerordentlich erfolgreich

 

Ein erster und vier zweite Plätze für Bottroper Minigolfer

Bei den diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften in Köln gingen am Wochenende 12 Aktive des VfM Bottrop an den Start. Es ging zum einen um die Landestitel und zum anderen um die Qualifikation zur Deutschen, die im August in Herten ausgetragen wird. Am Start waren Elvira Hellmich (Seniorinnen AK1), Jenni Lammers (Damen) Helmut König, Jörg Jansen, Bernd Weber, Kalle Heidemann, Uwe Hellmich und Rolf Meyer (alle Senioren AK2),  Marco Bettger und Klaus Jarosch (beide Senioren AK1) sowie Sven Martinez-Moreno und Dennis Nader (Herren). Zudem kämpften noch zwei Seniorenmannschaften auf der ungewöhnlichen Anlage beim ACR um den Titel und die Quali zur DM.

Mannschaftswertung:

Die erste Mannschaft mit Meyer, Weber, Jarosch und Bettger lag von Anfang an gut im Rennen und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Sportfreunden aus Herten. Drei Runden am ersten Spieltag lagen die Bottroper knapp vor (263:266), dann ein Gleichstand und vor der sechsten und letzten hatte der VfM wieder einen hauchdünnen Vorsprung von 1 Zähler. Aber diese Runde ging mit 85:88 an die Hertener die so mit 521:523 mit zwei Schlägen den Titel gewannen. Diese gute Platzierung berechtigt natürlich den Start bei der DM.

Das Team VfM Bottrop II spielte in der Besetzung spielte in der Besetzung Kalle Heidemann, Uwe Hellmich, Helmut König und Jörg Jansen. Leider kamen die Vier nicht über den ersten Spieltag hinaus, sie mussten sich nach drei Durchgängen mit dem 7. Platz begnügen.

Einzelwertung:

Der beste Bottroper wie so häufig war der Senior Marco Bettger. Er zog punktgleich (172) mit Seifert und mit einem Zähler Vorsprung vor Schnittger (beide Herten) in die Finalrunde und gewann diese in seiner souveränen Art mit 25 Schlägen vor den Kontrahenten, die beide 30 hinlegten. Der Meistertitel also mit 195 Zählern und einem Schnitt von 28,1! Ebenfalls fürs Finale reichte es für Klaus Jarosch, der nach der siebten Runde auf 206 Schlägen kam (29,4).
 
Bei den Damen gab  es einen Dreikampf um den Titel, Neben Jenni Lammers vom VfM spielten Hütter aus Osnabrück und Pichol aus Herten. Hütter (216) gewann ungefährdet und Lammers mit 230 (32,9) landete knapp vor Pichol (231) und sicherte sich den Titel der Vizemeisterin.
 
In der Kategorie der Seniorinnen  gingen drei Starterinnen ins Finale. Neben Friese aus Uerdingen und Niepel aus Wanne-Eickel hatte sich die Bottroperin Elvira Hellmich unter die besten Drei gespielt. Mit 229 Zählern (32,7) sicherte auch sie sich den Vizetitel hinter Friese (225) und vor Niepel (233).
 
Die meisten Spieler des VfM traten bei den Senioren II an. Hier verpasste Helmut König leider durch eine verpatzte letzte Runde den Cut am Ende des ersten Spieltages und schied nach drei Runden mit 105 (35,0) aus. Weiter kamen dann die Spieler Jörg Jansen auf Rang 11 mit 187 (31,2), Bernd Weber an 13 mit 188 (31,3), Kalle Heidemann auf 19 und Uwe Hellmich an 20 beide mit 198 (33,0).  Und noch weiter vorne landete Rolf Meyer, der nach 6 Runden mit 180 (30,0) auf dem dritten Rang lag und somit die Finalrunde spielen konnte. Hier konnte Meyer noch am Kölner Mazzoli vorbeiziehen und sich genau wie im Vorjahr den Titel des Vizemeisters mit 203 Zählern (29,9) sichern, hinter dem überragenden Hettrich aus Wanne-Eickel.
 
Die beiden Spieler in der Herrenklasse Dennis Nader mit 182 (30,3) und Sven Martinez-Moreno mit 183 (30,5) landeten nach 6 Runden auf den Plätzen 7 und 8.
 
Und überaus erfreulich ist dann noch zu vermelden, dass von den 12 gestarteten Spieler 11 und von den zwei Mannschaften die erste sich zur DM im August in Herten qualifiziert haben. Das sind Jenni Lammers, Elvira und Uwe Hellmich, Jörg Jansen, Bernd Weber, Marco Bettger, Klaus Jarosch, Sven Martinez-Moreno, Dennis Nader, Kalle Heidemann und Rolf Meyer.

Foto: Westdeutscher Vizemeister VfM Bottrop I

(Marco Bettger, Klaus Jarosch, Rolf Meyer und Bernd Weber)

Foto: Westdeutscher Meister der Senioren Marco Bettger

Foto: Vizemeister Jenni Lammers (D), Elvira Hellmich (SwI) und Rolf Meyer (SmII)

Westdeutsche 2023 System Beton in Herten

 

Nach Abschluss der Kombi-Titelkämpfe ging es am vergangenen Wochenende um Meisterehren auf dem System Beton in Herten. Der VfM Bottrop ging mit zwei Senioren-Mannschaften an den Start und 14 Einzelspielern.

Einen Vizemeister und drei dritte Plätze als Bilanz!

Der VfM Bottrop wusste natürlich um die starke Konkurrenz der Heimspieler aus Herten, die das sportliche Geschehen dominierten. Sowohl bei den Seniorenmannshaften als auch in den Einzelkategorien haben sich viele Hertener erfolgreich in Szene gesetzt. Für die Bottroper hieß das aber, nicht den Kopf in den Sand  stecken, sondern versuchen Paroli zu bieten und das bei Temperaturen von über 30° C. 

Bei den Seniorenmannschaften zeigte sich von Beginn an ein Trio an, das sich auf den ersten drei Plätzen behaupten würde. Neben dem Lokalfavoriten die Sportfreunde aus Osnabrück und die Erste aus Bottrop, die in der Besetzung Rolf Meyer, Bernd Weber, Marco Bettger und Klaus Jarosch an den Start ging. Am ersten Tag nach drei Runden lag Herten mit 251, Osnabrück mit 255 und Bottrop mit 262.

Herten konnte sich dann am zweiten Wettkampftag absetzten und auch Osnabrück lag dann plötzlich 11 Zähler vor dem VfM I. Die Bottroper Senioren kamen letztlich wieder bis auf 6 Schlägen ran, es sollte aber bei dem dritten Platz bleiben. So gewann Herten (496) souverän vor Osnabrück (512) und Bottrop (518). Diese Mannschaft löste damit auch die Fahrkarte zur DM in Bensheim. Das Team VfM Bottrop II belegte abgeschlagen den 9. Platz.

Hellmich, Meyer und Jarosch auf dem Siegertreppchen

In der Einzelwertung gab es drei besonders herausragende Ergebnisse. Elvira Hellmich gewann mit 202 den dritten Rang in der Kategorie Seniorin I hinter Ellen Galleinus (183) aus Herscheid und Susanne Fischer (190) aus Bad Godesberg. Wesentlich enger ging es in der Kategorie Senioren I zu, hier holte sich Klaus Jarosch vom VfM Bottrop als Titelverteidiger ebenfalls den dritten Platz (169) hinter Stefan Seifert (160) und Frank Wege (162) beide aus Herten.

Noch knapper war die Ergebnislage in der Kategorie Senioren II. Rolf Meyer, seit Jahre erfolgreich bei den Westdeutschen, sicherte sich quasi im Endspurt durch zwei fehlerfreie Runden mit 29 und 27 den Titel des Vizemeisters mit  176 hinter Christoph Dellmann aus Neheim (175) und vor Udo Sternemann (177) aus Castrop. Die Einzelwertung sollte eigentlich durch eine 7. Runde für die besten jeder Kategorie noch spannender ausgetragen werden, diese musste aber wegen eines drohenden Unwetters abgesagt werden. Zur DM fahren dann Klaus Jarosch, Rolf Meyer, Bernd Weber und Marco Bettger.

Die weiteren Platzierungen der Bottroper:

Damen: Jenni Lammers (211) 6. Platz

Herren: Dennis Nader (109 (nur 3 Runden)) 7. Platz

Senioren I: Marco Bettger (177) 7. Platz, Andreas Lammers 109 (3  Rd.)) 19. Platz

Seniorinnen II: Maggy Heidemann (116 (3 Rd.)) 7. Platz, Petra Aust (126 (3 Rd.)) 9. Platz

Senioren II: Berd Weber (184) 6. Platz, Kalle Heidemann (186) 8. Platz, Manfred Krusenbaum (193) 13. Platz, Uwe Hellmich (184 (5 Rd.)) 24. Platz und Jürgen Aust (104 (3.Rd.))

Foto: 1. Seniorenmannschaft v. l. Bernd Weber, Marco Bettger, Klaus Jarosch und Rolf Meyer

Foto: v. l. Klaus Jarosch, Elvira Hellmich und Rolf Meyer

Westdeutsche Kombimeisterschaften in Bottrop und Gladbeck

 

Jörg Jansen wird Westdeutscher Vizemeister!

Die in diesem Jahr in Bottrop (System Beton) und Gladbeck (System Eternit) ausgetragene Westdeutsche Meisterschaft in der Kombination Minigolf/Miniaturgolf konnte 99 Einzelspieler und 12 Seniorenmannschaften anlocken. Es sollten jeweils drei Runden samstags in Bottrop und ebenfalls drei am Sonntag in Gladbeck gespielt werden. Gleichzeitig ging es um die Qualifikation zur DM in Bad Münder bzw. Trappenkamp. Auf der anspruchsvollen Bottroper Bahn wurden am ersten Tag allerdings nur zwei Durchgänge absolviert, der letzte musste aufgrund der hohen Teilnehmerzahl gestrichen werden.

Nach dem ersten Tag auf Beton lag das Team I der Bottroper (181) hinter Wesel (170) auf Rang zwei und vor Herten (184) und Kerpen (185). VfM II (186) lag dahinter an fünf und VfM III (205) an 10. In der Einzelwertung lagen die beiden Bottroper Maggy Heidemann und Jörg Jansen in ihren Kategorien aussichtsreich auf Rang 1, Jansen führte mit 58 Zählern und Heidemann mit 64. Ebenfalls noch gut im Rennen waren Jenni Lammers mit 65 und Bernd Weber mit 61 Schlägen, beide auf Platz 3.

Am zweiten Tag auf Eternit hieß es nun, die Platzierungen der Heimanlage Bottrop auch in Gladbeck zu verteidigen. Die Mannschaften mussten schon in der ersten Runde deutlich Federn lassen, die erste rutsche auf Rang vier ab und die zweite auf sieben, lediglich die dritte konnte ihre Position halten. Am Ende blieb der Erstbesetzung mit 391 Rang vier hinter Wesel (368), Kerpen (386) und Herten (388). VfM II (435) landete auf Platz 8 und VfM III (458) auf 9.

In der Einzelwertung konnte dann nur Jörg Jansen bei Senioren II einen Podestplatz erspielen Mit seinen 130 (31,27,25,25,22) Zählern wurde er Vizemeister und auch gleichzeitig der beste Bottroper.

Die weiteren Ergebnisse unserer Spieler:

Senioren II:

6. Bernd Weber 137

8. Uwe Hellmich 146

9. Kalle Heidemann 147

17. Jürgen Aust 164

Seniorinnen II:

4. Maggy Heidemann 173

7. Petra Aust 230

Seniorinnen I:

4. Elvira Hellmich 164

Senioren I:

9. Klaus Jarosch 131

10. Oliver Rathjens 132

23. Thorsten Schmidt 140

26. Arno Schimanski 148

30. Andreas Lammers 159

31. Markus Scherkenbach 162

33. Sven Martinez Moreno 172

Damen:

6. Jenni Lammers 163

Herren:

15. Dennis Nader 152

Für die Teilnahme an der Deutschen Kombimeisterschaft der Senioren in Trappenkamp haben sich die Spieler Jansen, Weber, Jarosch, U. Hellmich und Rathjens qualifiziert. Da können sich aber sowohl für Mannschaften als auch für Einzelspieler noch Möglichkeiten des Nachrückens ergeben.

Hier der Link für alle Ergebnisse: WDKM in Bottrop und Gladbeck

Foto: Westdeutscher Vizemeister Jörg Jansen

Westdeutsche Minigolf-Meisterschaften in Bottrop

 

Nur ein Titel blieb in Bottrop - Klaus Jarosch siegte bei den Senioren I!

Am vergangenen Wochenende fanden die Westdeutschen Minigolf-Meisterschaften 2022 der Senioren hier in Bottrop auf der Heimanlage des VfM Bottrop am Overbeckshof statt. An diesem Turnier, das gleichzeitig die Qualifikation zur DM 2022 in Neheim darstellt, nahmen 79 Spielerinnen und Spieler sowie 14 Mannschaften teil.

Der VfM Bottrop war mit zwei Seniorenmannschaften und 15 Starter in den Einzelwettbewerben vertreten. Der Mannschaftswettbewerb, ausgetragen in den ersten vier Runden (Samstag), wird schon seit Jahren von den Teams aus Wesel und Bottrop dominiert. Und so war es auch an diesem Turnier, welches konnte den Mannschaftstitel einfahren? Die erste Runde ging an den VfM mit 83 zu 87, die zweite deutlich an Wesel mit 93 zu 85. Im dritten Durchgang konnten die Bottroper mit 84 zu 88 ausgleichen und so gingen beide Mannschaften mit 260 Zählern in die Abschlussrunde. Hier packten die Sportfreunde aus Wesel eher den Turbo aus und das Bottroper Team um Sportwart Bernd Weber zog eher die Handbremse an. Mit 80 (bestes Rundenergebnis bei den Mannschaften) zog der MSC Wesel davon und dem VfM blieb mit 90 Punkten nur der zweite Platz. Als Überraschung folgten dann die Sportfreunde von "Gut Schlag" Gladbeck (353) vor dem MGC BG Gierath (361). Die zweite Seniorenmannschaft des VfM in der Besetzung Andreas Lammers, Kalle Heidemann, Norbert Eilert und Helmut König landete auf Rang 5 mit 367.
 
Zur DM sind Wesel, VfM I und Gierath qualifiziert, VFM II leider nicht.
 

In den vier Einzelkategorien Seniorinnen I und II sowie Senioren I und II qualifizierten sich von den 15 gestarteten des VfM Bottrop 14 für den zweiten Spieltag am Sonntag. Die vorgesehenen vier Durchgänge musste wegen des andauernden fast zweistündigen Regens auf drei gekürzt werden.

Bei den Seniorinnen I lief es nach einem schwächeren ersten Tag für Elvira Hellmich vom VfM am Sonntag dann wesentlich besser, sie kämpfte sich an die Spitze und musste schließlich mit der schlaggleichen (231) Niepel aus Wanne um Platz 2 stechen, welches von der Kontrahentin gewonnen wurde. Als Siegerin mit nur einem Schlag Vorsprung positionierte sich die Uerdingerin Mombauer.

Ohne Stechen ging es in der Seniorinnen II-Wertung zu, da holte sich die Bottroperin Maggy Heidemann mit 242 Zählern den 3. Platz hinter Schewerda aus Bochum (238) und Vielhauer aus Epe (240).

Die Senioren II des VfM fanden am ersten Tag nicht so recht ihre gewohnte Form. Als 7., 8. und 11. lagen Meyer, König und Jansen eher im Mittelfeld. Während Jörg Jansen und Rolf Meyer sich dann erheblich steigerten, fielen einige Gegner zurück und so lagen beide nach 7 Runden punktgleich mit 213 auf dem 3. Rang. Das notwendig gewordene Stechen entschied Jansen nach einer Bahn für sich. Als Sieger konnte sich Piehl (207) aus BG Gierath vor Henseler (211) aus Paderborn feiern lassen. Die weiteren Bottroper Kalle Heidemann (223), Manfred Krusenbaum (226), Uwe Hellmich (230), und Jürgen Aust (232) folgten auf den Plätzen 11, 13, 16 und 18.

In der Kategorie Senioren I hatte nur Klaus Jarosch (114) mit dem 4. Rang annähernd den Erwartung als Heimspieler entsprochen. Überraschend lag Knoblauch aus Gladbeck mit 109 Schlägen vorne. Diese Reihenfolge änderte sich dann am Sonntag von Runde zu Runde und Jarosch kämpfte sich langsam weiter vor. Mit einer grandiosen fehlerfreien Abschlussrunde von 25 (11 Asse) konnte er sogar den amtierenden Deutschen Meister der Kombinierer Clasen von Wesel hinter sich lassen und gewann den einzigen Titel für den VfM Bottrop. Bernd Weber (214) wurde 11. und Andreas Lammers (229) 14.

 

In der Einzelwertung fahren dann Elvira und Uwe Hellmich, Jörg Jansen, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Rolf Meyer sowie die Titelverteidigerin Seniorinnen II Sigi Eilert zur DM nach Neheim!

Foto: Westdeutscher Vizemeister 1. Seniorenmannschaft (v. links Rolf Meyer, Jörg Jansen, Klaus Jarosch und Bernd Weber)

Foto: v. l. Elvira Hellmich, Jörg Jansen, Maggy Heidemann (jeweils 3. Rang) und Klaus Jarosch als Westdeutscher Meister 2022

Minigolfer des VfM dominieren auf der Landesmeisterschaft

 

Am Wochenende fanden die Westdeutschen Meisterschaften der Minigolfer in Wesel statt. Der VfM ging mit einer großen Spieleranzahl an den Start und sahnte dabei richtig ab. Zwei Meistertitel, zwei zweite Plätze und ein dritter zeigten die diesjährige Stärke der Bottroper.

Die beiden Landesmeister spielten in den Kategorien Seniorin und Senor AK2. Sigi Eilert, die amtierende Deutsche Meisterin, sicherte sich den Titel nach einem verhaltenen Start am Samstag mit einer grandiosen Aufholjagt am Sonntag mit 243 Schlägen über acht Runden bei einem Vorsprung von 7 auf Hesker aus Bergisch Gladbach. Mit konstant grünen Runden (unter 30) gewann Rolf Meyer seinen insgesamt vierten Landestitel. Er konnte sich schon früh in die Spitzengruppe spielen und gewann schließlich souverän gegen seinen Weseler Konkurrenten Knippschild mit 213 und 3 Punkten Vorsprung.

 

Fotos: Sigi Eilert und Rolf Meyer unmittelbar nach dem letzten Schlag

Einen hervorragenden zweiten Platz belegte bei den Seniorinnen AK1 Elvira Hellmich. Hinter der Favoritin Galleinus aus Herscheid erzielte sie 231 Punkte.

Spannend war dann die Frage, ob die erste Seniorenmannschaft des VfM ihren Sensationserfolg von vor 4 Jahren wiederholen und den Meistertitel vor den Lokalfavoriten aus Wesel zu gewinnen konnte. In der Besetzung Rolf Meyer, Bernd Weber, Helmut König und Klaus Jarosch wurde am Samstag über vier Runden um dieses Ziel gekämpft. Aber die ersten drei Runden gingen in diesem Jahr mit jeweils drei Punkten Vorsprung an die Weseler, da reichte auch die beste Mannschaftsrunde des Tages mit 72 Schlägen am Schluss nicht. Die Heimmannschaft gewann mit 310 und unsere Senioren dagegen erzielten 317.

Trotz seiner zwei blauen Runden (unter 25) konnte Klaus Jarosch nicht ganz an seinen letzten Erfolg anknüpfen und seinen Titel verteidigen. Er sicherte sich mit dem besten Bottroper Ergebnis von 211 den dritten Rang hinter den Weselern Bettger und Barke.

Fotos: Seniorenmannschaft R. Meyer, H. König, Turnierleiter Bettger, Bernd Weber und Klaus Jarosch (links) und Klaus Jarosch und Elvira Hellmich links

Die weiteren Bottroper Ergbnisse:

Senioren AK1:

  • 6. Thorsten Schmidt 220
  • 7. Bernd Weber 223
  • 10. Markus Scherkenbach 235

Senioen AK2:

  • 5. Norbret Eilert 223
  • 7. Helmut König 223
  • 11. Jörg Jansen 232
  • 14. Manfred Krusenbaum 241
  • 17. Kalle Heidemann 234

Seniorinnen AK2:

  • 4. Maggy Heidemann 293

Foto: Sigi Eilert unmittelbar nach dem letzten Schlag

Foto: Rolf Meyer unmittelbar nach dem letzten Schlag

Foto: Seniorenmannschaft R. Meyer, H. König, Turnierleiter Bettger, Bernd Weber und Klaus Jarosch

Foto: Klaus Jarosch

Foto: Elvira Hellmich

Senioren bei den Westeutschen Kombi-Meisterschaften in Osnabrück

 

Bereits am 20. April fuhren vier Spieler des VfM Bottrop zur Westdeutschen Kombi nach Niedersachsen. Klaus Jarosch, Jörg Jansen, Norbert Eilert  und Bernd Weber wollten zunächst für die Westdeutsche trainieren um sich dann mit einem entsprechenden Ergebnis für die Deutsche Meistrschaft in Minigolfkombination an gleicher Stelle zu qualifizieren.

Bei sonnigem aber sehr windigem Wetter lief das Training auf den beiden Systemen Beton und Eternit ganz ordentlich, wobei die Betonresultate besser waren, als die auf Eternit. Am Samstag wurden vier Runden auf Beton gespielt und am Sonntag, nach Verkürzung durch das Schiedsgericht, drei Eternitrunden. Mannschaftsmäßig wurde eine Platzierung zwischen 3 und 5 angepeilt. Aber am ersten Tag konnte auf dem gewohnten System Beton nicht genügend Vorsprung erspielt werden, Rang 4 zeigte die Anzeigentafel. So konnte die Heimmannschaft auf den kürzeren Eternitbahnen noch vorbei ziehen und die Mannschaft des VfM landete an 5. Stelle. Wesel überragend mit 543, Dormagen 559, Kerpen 562 Osnabrück 594 und Bottrop 600.

Im Einzel wurde bei den Senioren AK2 Norbert Eilert als bester Bottroper 3. (202) und Jörg Jansen 4. (209), was gleichzeitig die Quali zur DM bedeuten würde, aber von beiden nicht in Anspruch genommen wird. Bei den Senioren AK1 wurde Klaus Jarosch 14. (205) und Bernd Weber 16 (205). Beiden fehlten nur 2 Punkte zur direkten Qualifikation zur DM, sie müssen auf das Nachrückverfahren hoffen.

Foto: Bernd Weber, Jörg Jansen, Klaus Jarosch und Norbert Eilert

WDM 2019 - drei Titel für den VfM und eine 19!

 

Bei den diesjährigen Westdeutschen Meisterschaften der Minigolfer in Uerdingen bzw. Wanne-Eickel konnten sich die 12 gestarteten Aktiven des VfM drei Titel sichern. Und so ganz nebenbei spielte der Bottroper Klaus Jarosch ein Jahrhundertrekord. Auf der Uerdinger Anlage gelang ihm am zweiten Wettkampftag eine sensationelle 19, also 17 Asse auf 18 Bahnen.

Uerdingen (Senioren):

Die Senioren wollten in Uerdingen versuchen, die drei Titel (Elli Hellmich SWI, Klaus Jarosch SMI und die Seniorenmannschaft) aus dem Vorjahr zu verteidigen. Die erste Seniorenmannschaft stellte schnell fest, dass der Lokalmatador ein Wörtchen mitreden wollte. Und von Anfang an hatten die Uerdinger die Nase vorn. In der Besetzung Eilert, König, Weber und Jarosch wurde es dann die Silbermedaille bei 485 zu 490 Schlägen. Die zweite Seniorenmannschaft in der Besetzung Hellmich, Hellmich, Eilert und Lammers landete auf Rang 5. Beide Teams sind für die DM in Künzell qualifiziert.

Bei den Senioren (SM1) gingen Klaus Jarosch (TV), Andrea Lammers, Helmut König, Bernd Weber, Uwe Hellmich und Jürgen Aust an den Start. Jarosch lieferte sich am ersten Tag ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Uerdinger Balf. Am nächsten Morgen konnte Jarosch aber diese Wahnsinnsrunde von 19 spielen, übernahm souverän die Führung und gab sie auch nicht mehr ab. Mit 179 Schlägen konnte er seinen Titel erfolgreich verteidigen bei einem Vorsprung von sage-und-schreibe 11 Punkten. Der Bottroper Uwe Hellmich sicherte sich mit 195 überraschend den 4. Platz und verpasste das Treppchen um einen Schlag. Es folgten Helmute König mit 199, Bernd Weber mit 205, Andreas Lammers mit 213 und Jürgen Aust (als WDM-Neuling) mit 240.

Einen Start-Ziel-Sieg konnte Sigrid Eilert als Seniorin in der Klasse SW2 erringen. Eilert, die schon im Training mit der Uerdinger Anlage gut zurechtkam, hatte mit 207 letztlich sogar 12 Punkte Vorsprung zur Zweitplatzierten. Weit hinter ihren Möglichkeiten blieb Elli Hellmich (ebenfalls TV) in der Klasse SW1. Sie landete nach zwei Siegen in den Vorjahren mit 219 nur auf dem 9. Platz.

Norbert Eilert in der Klasse SM2 hatte zunächst einen guten ersten Tag und führte die Tabelle an. Er landete schließlich auf Rang 6 mit 203 und der Vereinskollege Manfred Krusenbaum auf 16 mit 221.

Wanne-Eickel (Damen und Herren):

In Wanne gingen nur zwei Vertreter des VfM an den Start, zum einen die Titelverteidigerin Laura Appelmann bei den Damen und André Appelmann bei den Herren. Beide kamen gut ins Turnier und lagen nach dem ersten Tag in der Spitzengruppe. Laura Appelmann zog ihre Runden in ihrer gewohnt ruhigen und souveränen Art und ließ sich nicht von ihrem Ziel abbringen, den Titel erneut zu holen. Sie spielte am konstantesten und siegte mit 201 Schlägen bei 4 Punkten Vorsprung. André musste am zweiten Tag in der vorletzten Runde Federn lassen und rutsche so insgesamt mit 188 auf Rang 5.

Zur im August stattfindenden DM in Künzell fahren die beide Seniorenmannschaften und die Spieler Klaus Jarosch (als Titelverteidiger), Elli und Uwe Hellmich, Helmut König, Bernd Weber, Manfred Krusenbaum, Sigrid und Norbert Eilert und André Appelmann.

Foto: Klaus Jarosch Westdeutscher Meister und Rekordhalter

Foto: 1. Seniorenmannschaft (Klaus Jarosch, Bernd Weber, Helmut König und Norbert Eilert)

Foto: Sigrid Eilert Westdeutsche Meistrein (SW2)

Foto: Laura Appelmann Westdeutsche Meisterin (D)

Foto: Gesamtes Senioren-Team inklusiv der Betreuer

 

WDM in Epe - Bottroper Trio schafft DM-Quali

Damen:
Zum Familienduell um den Titel traten Laura Appelmann (VfM Bottrop) und ihre Mutter Marieluise Vielhauer (1. MGC Epe) gegeneinander an. Auch, wenn Laura einen Start-Ziel-Sieg einfahren konnte, war es ein packendes Duell, in dem Laura am Ende mit 2 Schlag Vorsprung (230 Schlag auf 8 Runden, Rundenschnitt: 28,8) triumphieren konnte - herzlichen Glückwunsch dazu!
Die Konkurrenz konnte dautlich distanziert werden, der dritte Platz ging dabei an Ellen Wienand vom BGC Paderborn (247). 
 
Herren: 
Einen dramatischen Dreikampf um die Krone lieferten sich der Halblokalmatador und Titelverteidiger André Appelmann (VfM Bottrop), Thies Fritzenkötter (BGSV Castrop) und Marvin Neufeldt (HMC Büttgen). Nachdem Epe seine Heim- und Lieblingsanlage ist, ging André sicherlich als Favorit  ins Rennen und konnte dieser Stellung am ersten Tag auch gerecht werden und konnte als Spitzenreiter und neuer Bahnrekordhalter auf 4 Runden mit 104 ins Bett gehen. 
Am zweiten Tag konnte er sein Niveau allerings nicht mehr ganz halten (113 am zweiten Tag), so daß die Konkurrenz wieder aufschließen konnte und Positionswechsel die Regel waren. Letztendlich reichte es "nur" zum dritten Platz, den Titel konnte sich mit einer fantastischen Leistung von 213 Schlägen (Schnitt von 26,6!) und fast schon logischerweise neuem Bahnrekord an Marvin Neufeld aus Büttgen, knapp vor Thies Fritzenkötter (Castrop, 216). Das Heimquartett aus Epe folgte mit deutlichem Abstand auf den Plätzen 4-7 (Peter Vielhauer 236, Wilfried van der Wals 237, Markus Wehmeyer 237 und Richard Mönning 239). 
Für eine weitere positive Nachricht aus Bottroper Sicht konnte Wolfgang Romero sorgen, der sich dank einer deutlichen Steigerung am zweiten Tag (128 auf den ersten vier Runden, 113 am Schlusstag) auf Platz 8 vorarbeiten und damit ein begehrtes Ticket für die DM lösen konnte. 
 
Herzlichen Glückwunsch euch dreien und gut Schlag für die DM!

WDM 2018 - Sonne, Drama und Rekorde

 

Bei strahlendem Sommerwetter fanden an diesem Wochenende die Westdeutschen Meisterschaften der Abteilung 1 statt. Während die Herren und Damen nach Epe mußten, durften die etwas älteren Semester den Ruhrpott unsicher machen und in Bottrop nicht nur die Anlage, sondern auch das Flair und das reichhaltige kulinarische Angebot genießen. Bei insgesamt 90 Teilnehmern stand ein ziemliches Mammutprogramm auf dem Programm und am Samstag konnten die letzten Akteure, trotz Turnierstart um 8Uhr, den Platz erst nach 20Uhr verlassen. Bei fast 30° und wolkenlosem Himmel waren wetterbedingte Unterbrechungen zum Glück kein Thema, so daß an beiden Tagen über die volle Distanz gespielt werden konnte. Insgesamt 25Akteure mussten nach dem Samstag die Heimreise antreten, so daß der letzte Spieltag etwas rascher über die Bühne ging und die Siegerehrung gegen 18:30 beginnen konnte.

 

Bei den Seniorinnen I konnte Elvira Hellmich (VfM Bottrop) ihren Titel verteidigen. In einem packenden Duell mit Marion Mombauer (BGC Uerdingen) betrug der Abstand lediglich einen Schlag (249:250). Bereits im vergangenen Jahr konnte Hellmich den Sieg erst mit dem letzten Schlag den Sieg feiern, als ihre Kontrahentin lediglich eine 2 an Bahn 18 spielte. Diesesmal schien der triumph schon frühzeitig klar. Nach fünf gespielten Runden betrug der Vorsprung komfortable 11Schlag, aber in den letzten 3 Runden konnte Mombauer aber 10Schlag aufholen, aber mit Glück, Geschick und Nervenstärke rettete Hellmich den knappen Vorsprung ins Ziel. Auf Platz 3 landete Petra Träger (HMC Büttgen) mit 264Schlag. Ebenfalls dramatisch ging es am hinteren Ende des Feldes zu: den letzten Startplatz zur Deutschen Meisterschaft sicherte sich Ingeborg Essler aus Duisburg, die ebenso wie die Kölnerin Nicole Blazek am Cut scheiterte. Nachdem allerdings die viertplazierte Nicole Hareis (Bergisch Gladbach Gierath, 270) sich nicht für die DM gemeldet hatte, rutschte Essler noch nach – allerdings nur wegen der besseren Amplitude gegenüber Blasek (jeweils 142 nach 4 Runden).

Bei den Seniorinnen II fiel die Entscheidung ebenfalls erst in der letzten Runde. Das Feld war sehr geschlossen und es gab ständig Positionswechsel. Mit einer soliden 63 auf den letzten beiden Runden war es letztendlich Elisabeth Bork (1.MSC Wesel, 267Schlag), die sich mit 3Schlag Vorsprung gegenüber Alwine Inck aus Witten durchsetzte und somit den ersten Tagessieg für Wesel verbuchen konnte. Der letzte Platz auf dem Podium ging an Rotraud Kirstein (MSC Herscheid), die sich im Stechen gegen Claudia Rassler (Neviges-Odenthal, jeweils 275) behaupten konnte.

Bei den Senioren I trat eine ganze Armada des Gastgebers an, die ihren Heimvorteil auch ausspielen konnten. Am Ende gab es mit Klaus Jarosch den erwarteten, aber auch hochverdienten Sieger. 230 Schlag auf 8 Runden (Schnitt von 28,8) waren für die Konkurrenz zu stark. Den starken zweiten Platz und damit die Vizemeisterschaft sicherte sich das Weseler Urgestein Marco Bettger (233), der mit einer starken 27er- Schlußrunde Uwe Hellmich aus Bottrop auf den dritten Platz verweisen konnte. Nichtsdestotrotz mal wieder eine tolle Vorstellung von Uwe Hellmich, vollkommen zurecht mit einer Podiumsplatzierung belohnt. Auf dem vierten Platz landete sein Vereinskamerad Bernd Weber (242), auch die anderen Heimspieler konnten sich in den vorderen Plätzen einreihen (7. Helmut König, 251, 8. Bernd Grigo, 251, 9. Manfred Krusenbaum, 252, 13. Andreas Lammers 261).

Wie ungerecht die Jagd nach Entscheidungen sein kann, zeigten Adolf „Dölfi“ Schilling aus Wesel und Rolf Meyer aus Bottrop. Von Anfang an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe zwischen den beiden höchst geschätzten und fairen Sportsmännern, die mit 226Schlag auf 8 Runden (Schnitt: 28,3) den Bahnrekord von 2014 einstellten. Dieser Rekord darf geteilt werden, für den Titel mußte allerdings noch der letzte Showdown, das stechen, herhalten. Während der Ball von Meyer etwas zu langsam gespielt war und nicht zum Ass fiel, konnte Schilling mit einem sauber herausgespielten Ass kontern und sich somit den Titel sichern – rein sportlich gesehen hätten sicherlich beide den Titel mehr als verdientinsofern bildete das Stechen zumindest in diesem Fall einen eher unrühmlichen Schlusspunkt. Der dritte Platz ging nach Paderborn an Rainer Henseler, der als einziger mit den beiden neuen Rekordhaltern mithalten konnte und sich mit 232Schlag den dritten Platz sicherte. Mit deutlichem Abstand auf Platz 4: Jörg Jansen mit 10Schlag Rückstand. Ein deutlicher Beweis, das die drei richrtigen einen Glaspokal mit nach Hause nehmen durften.

Im Westen nichts Neues hingegen in der Königsdisziplin, den Mannschaften. Erwartungsgemäß konnte Bottrop I seinen Titel souverän verteidigen – stilecht mit neuem Bahnrekord (502 in 6Runden, Schnitt von 27,9). Nach hartem Kampf konnte Wesel I (524) sich mit einem Schlag gegen Bottrop II behaupten. Platz 4, und damit die Teilnahme an der DM, geht an Wesel II (584), ebenfalls mit nur einem Schlag Vorsprung vor Paderborn. Ein besonderer Dank zum Schluß an alle fleißigen Helfer im Vorder.- und Hintergrund. Insbesondere an die legendären Hüttenhexen, die in den letzten Tagen sicherlich die meiste Arbeit zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer zu erledigen hatten. Vielen Dank für euer Engagement und Hilfsbereitschaft. Wenn die Spieler das Herz des Vereins sein sollten, seid ihr die Seele.

Elvira Hellmich wird Landesmeisterin - Weitere Medaillen für den VfM

 

Wesel am Niederrhein. Hier wurden am letzten Wochenende die begehrten Plätze für die Deutschen Meisterschaften, welche dieses Jahr in Bochum stattfinden, ausgespielt. Gleichzeitig durfte sich der Sieger jeder Kategorie Landesmeister nennen. Der VfM ging gleich mit zwei Mannschaften an den Start. Nach Platz zwei im letzten Jahr (der MSC Wesel siegte damals knapp), wollte man es dieses Jahr den Jungs vom Niederrhein auf der eigenen Anlage einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Der VfM I, um Alt Senior Rolf Meyer bestand mit Jörg Jansen, Klaus Jarosch und Helmut König nur aus 3. Bundesligaspielern. Die zweite Mannschaft ging mit Manfred Krusenbaum, Elvira Hellmich, Uwe Hellmich und Bernd Weber an den Start. Auch der MSC Wesel ging mit zwei Top-Mannschaften ins Rennen. Es entwickelte sich ein heißer Kampf zwischen allen vier Mannschaften. Die restlichen neun Teams konnten nur schwer folgen, sodass nach vier Runden der VfM I vor Wesel I führte. Dahinter lagen mit einem kleinen Respektabstand der VfM II und Wesel II. Ein spannender Fight entfachte. Die fünfte Runde sollte ganz allein den Teams vom Niederrhein gehören. Wesel I konnte 7 Schlag gutmachen, sodass die erste Garde vom VfM nur noch zwei Schläge Vorsprung hatte. Wesel II konnte sogar mit der zweiten VfM Truppe gleich ziehen.

Jetzt kam die Finalrunde. Der VfM I fing gleich mit Meyer und Jansen (jeweils 25 Schläge für 18 Bahnen) richtig an zu trommeln. konnte mit zwei 26er Runden nicht ganz mithalten. Klaus Jarosch und „Dölfi“ Schilling spielten gleich. Es wurde gerechnet. Marco Bettger, Schlussspieler der Weseler hatte gerade nicht seine beste Runde auf dem Schläger. Vor Bahn 13 stand fest, dass er die letzten sechs Bahnen alle mit jeweils einem Schlag bewältigen musste, um unter dem Strich gleich zu ziehen. Er Schlug an Bahn 13 ab, der Ball ging zu eng am Loch vorbei… zwei… der Jubel brach aus… der VfM I ist Landesmeister. Und was machte die zweite Garde? Die lieferte sich einen harten Fight mit der Zweitvertretung aus Wesel. Ständig wechselte hier die hier die Platzierung bis Uwe Hellmich mit seiner 24er Schlussrunde zum K.O. für die Weseler Truppe ausholte, sodass ein Schlag Vorsprung für den dritten Platz und die damit verbundene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft fest stand.

Aber auch in der Einzelwertung zeigten die Senioren lange ihr ganzes Können. Rolf Meyer spielte bei den Alt-Senioren lange um den Titel mit. Bis er in Runde sieben mit einer 30er Passe deutlich zurück viel. Am Ende landete er dennoch zufrieden auf den dritten Rang. Manfred Krusenbaum, der mit einer desolaten 40er Startrunde in das Turnier startete biss sich durch, sodass er noch auf einen guten 13. Platz ins Ziel kam.

Die Jung-Senioren mischten auch das Feld im vorderen Bereich kräftig durcheinander. Am ersten Wertungstag lagen zeitweise drei Spieler in Führung. Bernd Weber war an diesem Wochenende fast nicht aufzuhalten. Lediglich der sechste Durchgang war mit 33 Schlägen suboptimal. Hierdurch verspielte er trotz zweier Top Finalrunden (24;25) den Sieg, der mit einem Schlag Vorsprung an Marco Bettger nach Wesel ging. Dennoch kann er mit dem Vize-Titel sehr zufrieden sein. Ebenso erging es Helmut König, der auch in der verflixten sechsten Runde mit 30 Schlägen sein schwächstes Ergebnis erzielte. Er landete mit 208 Schlägen nur drei Schläge hinter den Führenden auf Rang vier. Ärgerlich, hatte er doch nur einen Schlag Rückstand auf das Treppchen. Klaus Jarosch landete auf einem guten achten Rang, gefolgt von Jörg Jansen (14.) und Andreas Lammers (15.)

Doch das Beste kommt wie immer zum Schluss. Sie kam, sah, zitterte und siegte! Ihr Name - Elvira Hellmich. Sie fing in der ersten Runde gleich mit 26 Schlägen gut an. Ließ dann etwas nach, bevor sie den ersten Spieltag ebenfalls mit einer 26er Passe ausklingen ließ. Elvira Hellmich war am ersten Spieltag unaufhaltbar. Die Frage war, ob sie diesen Flow mit in den zweiten Tag mitnehmen konnte. Dies machte in den ersten beiden Runden am zweiten Tag absolut den Eindruck. Mit Runden von 29 und 28 Schlägen hielt sie ihre ärgste Verfolgerin,  Ingeborg Essler vom Duisburger Minigolf Club, auf Abstand. Doch die beiden Finalrunden versprachen nichts Gutes. Zu wenig asse legte die Jung-Seniorin auf die Bahn. Esser kam näher und näher. Vor der letzten und entscheidenden Bahn 18 waren beide schlaggleich. Ingeborg Essler benötige zwei Versuche. Elli, wie sie liebevoll von ihren Vereinskollegen genannt wird, legte den Ball hin, eine etwas längere Konzentrationsphase, dann holte sie aus. Der Ball ging am Hindernis vorbei, schob sich langsam sie schmale Steigung hinauf bis dieser im Auffangkorb zur Ruhe kam. Sportwart Bernd Weber nahm sie direkt in den Arm. Sie wusste nicht was ihr geschah, hatte sie doch den Zwischenstand gar nicht im Kopf. Die anderen Bottroper kamen dazu. Dann realisierte Sie: „Ich bin Landesmeisterin!“

Appelmann wird Landesmeister - Vielhauer qualifiziert sich für die DM

 

Am letzten Wochenende trafen sich die besten Damen und Herren aus NRW in Bochum, um den Landesmeister im Minigolf zu ermitteln. Zeitgleich wurden hierdurch die begehrten Plätze für die Deutschen Meisterschaften, die dieses Jahr an der gleichen Wirkungsstätte stattfinden wird,  ausgespielt. An dem zwei Tages Turnier werden jeweils 4 Durchgänge a 18 Bahnen gespielt. Der VfM Bottrop ging mit Laura Vielhauer bei den Damen, und mit Wolfgang Romero, Kai Hövel und André Appelmann bei den Herren an den Start. Die Gronauerin, aus der Stadt des deutschen Rock und Pops, konnte in den ersten drei Wertungsrunden (31,27,32 Schläge) im vorderen Bereich reinspielen. In der vierten Runde verlor sie durch eine schwache 38er Passe leider an Boden, sodass sie auf Rang sechs zurück viel. Ein Eher gebrauchter Tag, versprachen doch die Trainingsergebnisse anderes.

 

Bei den Herren gab es ein ähnliches Bild. Romero, der dieses Jahr auf den großen Bahnen fast wieder zur alten Stärke fand, fiel in das alte Muster zurück. Mit 126 Schlägen lag er lediglich im Mittelfeld. Kai Hövel, der seine erste Landesmeisterschaft spielte, konnte mit Runden von 31, 28, 30 und 31 Schlägen sehr gut mit leben. Zu diesem Zeitpunkt lag er mit Totalen 119 Schlägen auf einen guten 15. Rang. Mit André Appelmann hatte der VfM an dem Wochenende wohl sein heißestes Eisen im Feuer. Der Start des Münsterländers war mit 26 Schlägen verheißungsvoll. Die Form konnte nicht ganz gehalten werden, sodass er mit weiteren Runden von 28, 30 und 29 Schlägen den ersten Tag auf Rang zwei beendete. Der Abstand zum Führenden Matthias Schröder betrug zu diesem Zeitpunkt bereits 11 Schläge.

 

Der zweite Tag fing für die einzige Dame des VfM solide an. Mit Runden von 31 und 28 Schlägen schob sie sich auf Rang vier nach vorne. Aber irgendwie war es nicht das Wochenende der Laura Vielhauer. Mit weiteren 32 und 34 Schlägen fiel sie wieder auf Rang sechs zurück. Dennoch hatte Sie ihr Ziel erreicht. Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Ihre erste Teilnahme steht somit nichts mehr im Wege. Wolfgang Romero hatte am zweiten Tag ein auf und ab. Mit Runden von 37, 27, 32 und 36 Schlägen landete der gebürtige Siegerländer auf dem 29. Rang. Ein Rückschlag in der doch recht soliden Saison. Anders lief es bei Kai Hövel. Auch am zweiten Tag spielte er solide weiter. Lediglich die Bahn 15, die wohl schwerste Bahn auf der Anlage in Bochum, verhinderte eine bessere Platzierung. Dennoch kann er mit dem 20. Platz sehr zufrieden sein.

Für Appelmann war klar, dass er am zweiten Tag nur Top-Runden auf die Bahn legen müsse, wollte er noch eine Chance auf den Titel des Landesmeisters haben. Mit Runden von 28 und 29 Schlägen fing Appelmann verhalten an. Dennoch kam er, bedingt durch den Ausfall des Führenden Matthias Schröder, an den zurzeit führenden Alfred Nowak auf drei Schläge heran. Dann  kam in Runde sieben die Stunde des Gronauers. Mit 25 Schlägen konnte er den entscheidenden Boden auf alle Konkurrenten gut machen. Lediglich Thies Fritzenkötter vom BGSV Castrop, der mit Appelmann vor der Runde gleich auf lag, konnte mit 29 Schlägen etwas mithalten. Zu dem Zeitpunkt war die DM-Quali für Appelmann sicher. Somit ging Appelmann mit vier Schlag Vorsprung in den letzten Wertungsdurchgang. Thies Fritzenkötter, mit dem Appelmann auch in der Liga oft zusammen spielt, konnte auf den ersten fünf Bahnen gleich vier Asse vorlegen. Appelmann konnte mit fünf Assen aber erfolgreich kontern. Immer wieder setzte der Regen ein. Die Bahnen mussten wieder vom Wasser befreit und die Banden getrocknet werden. An Bahn sechs holte Fritzenkötter wieder einen Schlag auf. Ab Bahn 10 fing Appelmann nur noch an Asse zu machen. Gleich fünf Stück in Folge bedeuteten vor Bahn 15 sieben Schlag Vorsprung. Solide spielte er den Ball durch dieser eher er an Bahn 16 und 17 dies wiederholte. Fritzenkötter konnte diese Phase nicht nutzen, sodass Appelmann vor der letzten Bahn immer noch sieben Schlag Vorsprung hatte. Jeder, der die Regeln kennt weiß, dass man an einer Bahn nur sechs Schlag aufholen kann. So legte Appelmann den Ball an Bahn 18 hin, spielte ihn hoch, drehte sich zu Laura um und umarmte sie.

WDKM 2017 - Direkter DM-Platz für Jarosch

 

Am 06./07.05 trafen sich über 100 Teilnehmer aus NRW, um sich für die DM 2018 in Wanne Eickel einen Startplatz zu sichern. An der gleichen Wirkungsstätte wurden am Samstag sowie am Sonntag jeweils zwei Kominations-Runden gespielt. Dabei besteht eine Kombi-Runde aus 18 Bahnen Minigolf (12m lange Bahnen) und 18 Bahnen aus Miniaturgolf (6,25m lange Bahnen). Die Betonbahn ist einer der leichteren in Nordrhein Westfalen. Hier waren gute Ergebnisse zu erwarten.Umso mehr haben es die kleinen Bahnen in sich. Eine Top-Runde liegt bei ca. 21 Schlägen. Schlüsselbahnen sind hier wohl

 

der Rohrhügel (Bahn 13), der Hochteller (Bahn 16) und der Töter als vorletzte Bahn. Vom VfM nahmen mit Bernd Weber und Klaus Jarosch zwei erfahrene Kombispieler teil. Aus der zweiten Garde nahmen Elvira und Uwe Hellmich teil. Ziel für die beiden war es, weitere Erfahrung im Kombibereich zu sammeln.Gerade auf Eternit sind die Defizite noch zum Teil extrem. Die Jung-Seniorin biss sich aber die zwei Tage durch, sodass sie am Ende als neunte in den Top Ten landete. Ein beachtlicher Erfolg, spielt sie doch erst zwei Jahre auf den kleinen Bahnen. Die drei männlichen Akteure starteten in der selben Kategorie. Schnell war klar, dass Bernd und Uwe der Spitzer nicht folgen konnten. Hier entwickelte sich ein interner Zweikampf. Ständig wechselte hier die interne Reihenfolge. Am Ende konnte sich Bernd mit Platz 32 gegenüber Uwe (Platz 33) durchsetzen, beide waren allerdings schlaggleich.

Derweil mischte Klaus Jarosch, der im Moment wohl in seiner stärksten Saison seit langem unterwegs ist, munter in der Spitze mit. Teilweise auf Rang zwei gelegen, gingen ihm an Ende die Kräfte aus. Dennoch kann er mit einem tollen 6. Platz mehr als zufrieden sein. "Auf den kleinen Bahnen war ich sehr zufrieden. Auf den großen Bahnen ist aber noch Luft nach oben," so Klaus Jarosch nach dem Spieltag. Grund zur Freude kann er allemal haben, denn der sechste Platz reichte deutlich, um an den Deutschen Kombinations-Meisterschaft, welche Mitte Juli stattfindet, telnehmen zu dürfen.

Westdeutsche Meisterschaften im Minigolf in Gelsenkirchen und Neheim-Hüsten

 

Die WDM im Minigolf fanden am 23. und 24.07.2016 für die allgemeine Klasse Damen und Herren, sowie für die Jugend und Damenmannschaften in Neheim-Hüsten statt. Am gleichen Wochenende fanden in Gelsenkirchen die WDM für die Seniorinnen der Altersklassen I und II, der Senioren der Altersklasse I und II, sowie für Seniorenmannschaften statt. Qualifiziert waren in Neheim  4 Spieler vom VfM Bottrop und in Gelsenkirchen gleich 7 Spieler. In Gelsenkirchen hatten sich auch 2 Seniorenmannschaften qualifiziert. In Neheim war am

Samstag das eindeutig schlechtere Wetter, so dass sogar eine Runde gestrichen werden musste. Laura Vielhauer lag nach dem ersten Tag auf dem geteilten 1. Platz, mit 88 Schlägen und auch Andre Appelmann lag mit 85 Schlägen im vorderen Bereich. Nicht so gut platziert waren Wolfgang Romero und Andreas Lammers. Am zweiten Tag war das Wetter deutlich besser, leider wurden die Ergebnisse aber nicht besser. Laura Vielhauer musste ihre Kontrahentin ziehen lassen und wurde Vizemeisterin, Andre Appelmann belegte einen hervorragenden 5. Platz. In Gelsenkirchen konnte man über zwei Tage die volle Distanz von 8 Runden spielen. Nach 6 Runden war der Mannschaftswettbewerb beendet. VfM Bottrop I spielte in der Besetzung: Rolf Meyer, Bernd Weber, Jörg Jansen und Klaus Jarosch. VfM Bottrop II spielte in der Besetzung: Elvira Hellmich, Uwe Hellmich, Manfred Krusenbaum und Markus Scherkenbach. Markus Scherkenbach war nicht für die Einzelkategorie qualifiziert und spielte nur die 6 Runden für die Mannschaft. Nach dem ersten Tag lag die 1. Mannschaft auf dem 1. Platz und auch Klaus Jarosch lag überraschend auf dem 1. Platz, er spielte das beste Ergebnis am ersten Tag. Leider konnten weder die Mannschaft noch Klaus diesen Platz halten. Nach 2 Runden hatte die Mannschaft ihren Vorsprung verspielt und wurde auch Vizemeister. Klaus spielte zu Beginn eine schlechte Runde und konnte danach nicht mehr unter die Top 3 kommen, am Ende war es ein guter 4. Platz. Sehr gut spielte auch Rolf Meyer in der Altersklasse Senioren II mit, auch er hatte die Chance den Titel zu gewinnen. Leider erging es ihm wie allen VfMern, er wurde Vizemeister. Elvira Hellmich setzte sich noch bei den Seniorinnen I im Stechen um Platz 3 durch und belegte den 3. Platz. Fazit: Es waren sehr erfolgreiche Meisterschaften mit 3 zweiten Plätzen und einem 3. Platz. Darüber hinaus haben sich beide Seniorenmannschaften, Wolfgang Romero, Elvira Hellmich, Uwe Hellmich, Jörg Jansen, Bernd Weber, Rolf Meyer und Klaus Jarosch für die Deutsche Meisterschaft in Traben-Trarbach im August qualifiziert. Ich wünsche schon jetzt allen Bottropern Spielern „Gut Schlag“ und viel Spaß auf der 61. Deutschen Meisterschaft in Traben-Trarbach.

Kombi Westdeutsche Meisterschaft in Wanne-Eickel

Am 23./24.04.2016 fand die WDKM in Wanne-Eickel statt. Leider war das Wetter, gelinde gesagt beschissen. Am Samstag nur kalt und Sonntag noch kälter und Eisregen. Der Ausrichter konnte einem nur leidtun, aber das Turnier war hervorragend organisiert. Am Sonntag hat dann auch das Schiedsgericht das Turnier um 2 Runden verkürzt. Leider waren von einigen Spielern die 7 Runde bereits zu Ende gespielt. So hätte sich der ein oder andere noch deutlich verbessern oder verschlechtern können. Besonders hart war die Entscheidung für unseren besten Bottroper Spieler Bernd Weber, er spielte eine hervorragende 23 auf Eternit in der 7 Runde. Mit diesem Ergebnisse hätte er einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Jede Entscheidung ist für den einen richtig und den anderen falsch, ich für meinen Teil fand die Entscheidung vertretbar. Bernd belegte den 19. Platz und Klaus Jarosch den 23. Platz in der allgemeinen Klasse. Beide Senioren hatten für die allgemeine Klasse gemeldet, weil die allgemeine Klasse ihre DM ebenfalls in Wanne-Eickel ausrichtet. Bernd bekommt kein frei und das der 23. Platz von Klaus reicht, ist eher unwahrscheinlich. Bei den Senioren wären beide qualifiziert gewesen. Die Seniorenmannschaft in der Besetzung: Markus Scherkenbach, Manfred Krusenbaum, Elvira Hellmich und Uwe Hellmich, kamen über einen 10. Platz nicht hinaus. Die weiteren Platzierungen: Uwe Hellmich 26. und Markus Scherkenbach 31. bei den Senioren I. Andreas Lammers belegte in der allgemeinen Klasse den 31. Platz und Elvira Hellmich bei den Seniorinnen den 9. Platz.

WDM der Senioren in Herten und der Jugend/Allgemeine Klassen in Paderborn

Am 25. und 26.07.2015 fanden die WDM in Herten und Paderborn statt. Die Senioren spielten in Herten und die Jugend/Allgemeine Klassen in Paderborn auf der Lieth. Besonders spannend ging es bei den Seniorenmannschaften zu. Der VfM Bottrop ging mit 2 Mannschaften an den Start. Der 1. Spieltag war von Sturm und Regen geprägt, so konnten wir in Herten nur 2 bzw. 1,5 Runden spielen. Die 2. Mannschaft kam etwas besser mit den Bedingungen klar als die 1. Mannschaft, sie belegten mit 185 Schlägen den 3. Platz und hatten 4 Schläge Vorsprung vor der 1. Mannschaft. Der 2. Spieltag fand dann bis gegen Abend, bei gutem Wetter statt. Von Runde zu Runde kam Bottrop 1 immer besser in Fahrt und so wurde es noch einmal spannend zwischen den von Anfang an führenden Weselern und Bottrop 1. Am Ende hatte Bottrop 1 mit einem Schlag Rückstand einen hervorragenden 2. Platz erreicht. Bottrop 2 kämpfte um die Qualifikation zur DM in Singen gegen Wanner-Eickel. In der letzten Runde gelang Bottrop 2 die beste Einzelrunde der Mannschaften mit 79 Schlägen und sicherte sich so das Ticket zur DM. Am Ende belegte Bottrop 2 einen sehr guten 5. Platz. Auch in der Einzelwertung kam es zu hervorragenden Ergebnissen, beste Platzierung gelang Helmut König mit Platz 3. bei den Senioren I. Zur DM qualifizierten sich Bottrop 2, Elvira Hellmich, Uwe Hellmich, Manfred Krusenbaum und Rolf Meyer. Bei der WDM in Paderborn wurden am 1. Tag alle 4 Runden gespielt. Trotz sehr guten Leistungen am 2. Tag, war die beste Platzierung bei der männlichen allgemeinen Klasse, Platz 7 von Andre und bei der weiblichen allgemeinen Klasse Laura mit Platz 6. Somit konnten unsere beiden Westdeutschen Meister ihre Titel nicht verteidigen. Nico gewann konkurrenzlos bei der Jugend mit einem eher mäßigen Ergebnis. Wolfgang konnte auch am 2. Tag seine Leistung erheblich steigern und qualifizierte sich ebenfalls für die DM. Ich wünsche allen Teilnehmern aus Bottrop viel Erfolg in Singen.  Klaus Jarosch

Westdeutsche Kombimeisterschaft in Neheim

Am 18./19.04.2015 fand die WDKM für Damen und Herren und Senioren in Neheim statt. In den Kategorien Damen und Herren waren keine Teilnehmer des VfM Bottrop am Start. Bei den Senioren gingen gleich 6 Spieler/in an den Start. Im letzten Jahr wurden wir überraschend WDKM der Seniorenmannschaften, in diesem Jahr wollten wir sehen, ob wir wieder oben mitspielen können. Der Sportwart stellte in die 1. Mannschaft Klaus Jarosch, Jörg Jansen und Helmut König. In der 2. Mannschaft spielten Elvira Hellmich, Uwe Hellmich und Bernd Weber. Da Elvira und Uwe so gut wie keine Eterniterfahrung haben, verwunderte es nicht, dass am Ende nur der letzte Platz der Seniorenmannschaften dabei raus kam. Auch in den Einzelkategorien hatten sie es schwer, Elvira belegte den 8. Platz und Uwe den 44. Platz. Anders die 1. Mannschaft, nach dem ersten Tag lagen wir wieder auf dem 1. Platz. Das Ziel am zweiten Tag war es unter die ersten drei Mannschaften zu kommen. Leider fehlte am Ende ein Schlag auf den 3. Platz. Mit dem 4. Platz konnten wir aber beweisen, dass wir immer in der Lage sind uns in die Spitze zu spielen. Es haben sich darüber hinaus 3 Spieler für die DM der Senioren in Trappenkamp qualifiziert, das sind Klaus Jarosch, Jörg Jansen und Bernd Weber. Mit leeren Händen ist der VfM Bottrop auch nicht nach Hause gefahren, mit Platz 8. bei den Senioren gewann Klaus Jarosch einen Pokal. Jörg wurde 18., Helmut 19. und Bernd 25. Der VfM Bottrop bedankt sich beim MSK Neheim-Hüsten für dies gelungene Turnier.

Zwischen Schweißperlen, Kühleimern und Sonnenschirmen Die Westdeutschen Meisterschaften (Abt. 1) beim VfM Bottrop

 

Nun sind sie vorbei. Die Landesmeisterschaften auf Beton. Nicht nur an den Turniertagen floss viel Schweiß von der Stirn. Auch die Organisation sollte anstrengend werden. Denn es galt, sich bestmöglich zu präsentieren um den Gästen es so angenehm wie möglich zu machen. Schnell fand sich ein ORGA-Team zusammen. Das Ziel war es, das Vereinsheim endlich fertig zu stellen. Hier schufteten unter der Anleitung von Jörg Jansen und Klaus Jarosch etliche Helfer. An Bahn vier wurde eine Schiene eingesetzt. Im Nachhinein kann man hierzu sagen, dass die Bahn 4 etwas berechenbarer geworden ist. Die eine oder andere Macke wurde noch weggespachtelt, sodass es nun losgehen konnte. Die WDM 2014 beim VfM Bottrop. Einige Spieler nutzten den publikumsfreien Freitag aus, um sich in Ruhe auf die hohen Temperaturen einstellen zu können. Und je wärmer es wurde, desto schwieriger war es, die Bälle unter Kontrolle zu bringen. Samstag konnte pünktlich nach der Ansprache des ersten Vorsitzenden Rolf Meyer und Landesverbandsvertreter und gleichzeitig Oberschiedsrichter Stephan Behrens um 9:00 Uhr gestartet werden. Es sollte, bei 34 Grad Außentemperatur, ein anstrengendes Turnier werden. Im Vorfeld wurden drei Zelte aufgebaut, viele Schirme gespannt und einige Wassereimer zu eigenen Kühlung und zur Kühlung der Bälle aufgestellt. Bei den Schülerinnen und Schülern war nicht klar, wer das Rennen machen könnte. Bei den Jugendlichen war Heimspieler Philipp Fees klarer Favorit. Laura Vielhauer bei den Damen, neben Ellen Wienand und Britta Dohmen. Bei den Herren wurden Adolf Schilling und Holger Nitsche neben den Lokalmatadoren als Geheimfavoriten gehandelt.

 

Für viele zeigten sich von Runde zu Runde nun die Tücken dieser Anlage. Angefangen von einem schweren Zentrierschlag an Bahn 1, gefolgt von einer unberechenbaren zweiten Bahn. Aber auch die Hindernisse haben es in sich. An jeder Bahn war hohe Konzentration gefragt, denn die Bälle rannten wie Hölle, sodass die Fehlerquote dadurch deutlich erhöht wurde. Auch die Kondition sollte bei den schwül-heißen Bedingungen eine Rolle spielen. Im Jugendbereich war auch nach dem ersten Tag noch nicht wirklich klar, wer den „Pott“ mit nach Hause bringen könnte. Laura Vielhauer (Bottrop) lag bei den Damen an der Spitze. Gefolgt von Ellen Wienand (Paderborn) und der stark spielenden  Barbara Friese aus Uerdingen. Eine kleine Überraschung bei den Herren. André Appelmann, der Auswärts-Heimspieler lag an der Spitze. Gefolgt von Holger Nitsche (Epe) und Helmut König (Bottrop). Die besten Tagesrunden wurden von Klaus Jarosch und Jörg Jansen (jeweils 25 Schläge) und Laura Vielhauer und Adolf Schilling (jeweils 26 Schläge) gespielt.

Es wurde am Sonntag kühler. Nur noch 28 Grad Außentemperatur. Dafür stieg aber die Luftfeuchtigkeit deutlich an, sodass bereits nach dem Einspielen manche förmlich durchnässt waren. Wieder ging es pünktlich um 9:00 Uhr in die 5. Runde. Unter leichter Bewölkung starteten die Jugendlichen. Bei den Schülern war bis Runde 8 noch alles offen. Finn Schubert, Bruder Niklas Schubert (beide MGC Bad Salzuflen) und Ravn Placke (Osnabrücker MC) lagen nur 5 Schläge auseinander. Durch eine sensationelle 27er Abschlussrunde konnte Finn Schubert den Sieg einfahren. Gefolgt von Niklas Schubert und Ravn Placke. Marius Hohmeier konnte nicht ganz mit den drei mithalten, zeigte aber eine wirklich konstante Leistung auf dieser schweren Anlage. Christin Lingemann siegte bei den Schülern weiblich vor Joelina Jacobi. Die beiden wohl jüngsten Teilnehmer zeigten bei dieser Hitze konstante Leistungen. Weiter so! Philipp Fees konnte seiner Favoritenrolle leider nicht gerecht werden.  Tim Emmendörfer setzte mit zwei 29er Runden zum Schlussspurt an und sicherte sich somit den westdeutschen Meistertitel gefolgt von Sabastian Stallkamp, der leider eine schlechte Startrunde erwischte. Nach Runde 7 sah es bei den Damen im Kampf um den Sieg entspannt aus. Laura Vielhauer hatte 13 Schläge Vorsprung. Doch dann passierte das, was auf der Anlage beim VfM schon einmal vorkommen kann. Zwei ganze Asse gelangen ihr in der Abschlussrunde. Dazu kamen zwei Fehler. Somit 36 Schläge. Ellen Wienand kam nochmals gefährlich nah heran. Mit 27 Schlägen holte sie nochmals kräftig auf. Für den Sieg reichte es aber nicht. Dennoch war sie mit dem Vize-Titel super zufrieden. Dritte wurde nach einer tollen Aufholjagt Britta Dohmen  vom BGC Uerdingen. Am zweiten Tag versuchten alle, André Appelmann abzufangen. Doch gleich eine 25 zum Auftakt bedeutete, dass der Vorsprung von drei auf sechs Schlägen anstieg. Die sechste Runde zeigte, was auf dieser Anlage möglich ist. Jarosch und Jansen gingen in den Angriffsmodus. Beide standen 9 unter nach 11 Bahnen. Dennoch brachten beide nur eine 25 zustande. Appelmann konnte mit einer 27 kontern. In der Schlussrunde fing es ab Bahn 12 an zu regnen. Fleißige Helfer schrieben, putzten die Bahnen und hielten Schirme. Die Gruppen wurden gezogen. Holger Nitsche war darüber leicht erbost, da es um Platz drei noch einmal eng wurde. Jarosch und Appelmann brachte dies nicht aus der Ruhe. Beide schickten an der letzten Bahn ihren Ball über die Vorbande ins Ziel. Gänzlicher Jubelschrei bei Appelmann. Denn er wusste, dass es ein perfektes Wochenende war. Denn er konnte mit seiner Freundin Laura den Pärchen-Titel feiern.