Sieben Aktive starten bei der DM in Landshut
69. Deutsche Meisterschaften auf dem System Beton
Sieben Sportler des VfM Bottrop traten in der vergangenen Woche bei der diesjährigen Minigolf-DM im niederbayrischen Landshut an. Das waren bei den Herren Wolfgang Romero und Sven Martinez-Moreno, bei den Senioren I Arno Schimanski und bei Senioren II Klaus Jarosch, Jörg Jansen, Bernd Weber und Rolf Meyer. Als Seniorenmannschaft schickte der VfM Klaus Jarosch, Bernd Weber, Jörg Jansen und Rolf Meyer an den Start.
Nach umfangreichen Trainingseinheiten begann es am Donnerstag und Freitag über jeweils 3 Runden, die zum einen für die Mannschaftspieler in der Teamwertung bereits um den Titel gewertet wurden und zum anderen für die Einzelwertung zum Überstehen der Vorrunde. Der Vorsitzende Jarosch hatte als Minimalziel den fünften Platz für das Seniorenteam des VfM ausgegeben, bei der starken Konkurrenz aus Landshut selbst, aber auch aus Bensheim und dem Dauerrivalen Herten (Titelverteiger) sicher eine realistische Einschätzung. Nach dem ersten Tag führte Bensheim (233) äußerst knapp vor Landshut (234) und Tempelhof (237), unsere Senioren lagen an fünf (248). Bensheim führte bis zur fünften Runde und musste in der Abschlussrunde aber die Landshuter vorbeiziehen lassen, so lag die Heimmannschaft (467) zwei Zähler vor den Hessen (469). Herten sicherte sich mit der besten Mannschaftsrunde von 74 dann noch den dritten Platz (472), es folgte Tempelhof (477) und dann VfM Bottrop (490) doch etwas abgeschlagen auf Rang fünf, übrigens der gleichen Platzierung, wie im Vorjahr.
Einzelwertung:
Die Vorrunden-Ergebnisse der vier Mannschaftsspieler (alle Sm II) lauteten: Klaus Jarosch 162, Rolf Meyer 167, Bernd Weber 169 und Jörg Jansen 183. Die anderen drei Einzelspieler liefen mit folgenden Schlagzahlen ein: Arno Schimanski (Sen I) 171, Wolfgang Romero 172 und Sven Martinez-Moreno 176 (beide H). Für Jörg Jansen, Wolfgang Romero und Sven Martinez-Moren reichte es nicht für die Zwischenrunde, an der die besten 50 % der gestarteten teilnehmen können. Jansen verpasste um einen Platz und wurde 24., Romero beendete bei den Herren auf Platz 10 und Martinez-Moreno auf 13.
Für die anderen Bottroper ging es in die Zwischenrunde. Das Wetter sorgte allerdings mit ein paar Kapriolen für das Streichen der Finalrunde (Runde 10) und so hieß es, dass nach Abschluss der Zwischenrunde (Runde 9) das Turnier beendet wird. Also eigentlich drei weitere Runden für die alle Spieler, aber auf Grund der Verzögerungen musste weiter gekürzt werden. Ausgerechnet die ältesten Spieler der AK2 mussten noch in Runde 9 und somit bis in den späten Samstagnachmittag kämpfen, die Jüngeren konnten nach 8 Runden Bälle und Schläger einpacken.
Senioren II: Den besten und wohl auch glücklichsten Ausgang erwischte Rolf Meyer, der sich mit einer abschließenden 78 (25, 28 und 25) von Rang 16 in die "Top Ten" schießen konnte und mit 245 (Schnitt 27,2) auf Rang 10 landete. Nicht ganz so gut ging es dem unglücklich agierenden Klaus Jarosch mit 86, der mit 248 (27,6) auf Rang 13 abschloss. Bernd Weber erwischte eine passable 82 und erzielte mit 251 (27,9) Rang 17.
Senioren I: Arno Schimanski benötigte 61 Schläge (nur zwei Durchgänge) in der Zwischenrunde und schloss mit insgesamt 232 Zählern (29,0) auf dem 11. Platz ab.
Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick (ZR=Erreichen der Zwischenrunde):
Seniorenmannschaft 5. 6 490 27,6 Kategorie Platzierung Anz. Rd. Ergebnis Schnitt Rolf Meyer (ZR) SmII 10. 9 245 27,2 Klaus Jarosch (ZR) SmII 13. 9 248 27,6 Bernd Weber (ZR) SmII 17. 9 251 27,9 Wolfgang Romero H 10. 6 172 28,7 Jörg Jansen SmII 24. 6 173 28,8 Arno Schimanski (ZR) SmI 11. 8 232 29,0 Sven Martinez-Moreno H 13. 6 176 29,3
Im Medallienspiegel gingen die Bottroper diesmal leer aus, die Mannschaft als fünfte und die beste Einzelplatzierung auf Rang 10, es war nicht die erfolgreichste DM für den VfM.
Bottroper starten bei Kombi-DM in Murnau
Seniorenmannschaft ist auf der Murnauer Kombi-Anlage als Westdeutscher Meister angetreten
Die gleiche Mannschaft, die bei den Westdeutschen Meisterschaften in Wanne-Eickel überragend den Landestitel errungen hat, ist nun auf der DM der Kombinierer in Murnau am Staffelsee am Start. In der Besetzung Jorg Jansen, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Marco Bettger ging es natürlich auch darum, an so eine Leistung wie in Wanne anzuknüpfen.
Und auch in der Einzelwertung hatte Weber, Jarosch und Jansen ja einen Dreifacherfolg in der Kategorie Senioren II in Wanne-Eickel erzielt und waren neben Bettger als Senior I für diese DM qualifiziert.
Die Meisterschaft wird über vier Tage ausgetragen, wobei die Mannschaftsentscheidung nach vier Kombirunden bereits am 2. Tag entschieden ist. In der Einzelwertung stehen für alle Aktiven 5 Kombirunden an und eine weitere als Finalrunde für die führenden Spieler und Spielerinnen.
Mannschaften
Am ersten Tag am Mittwoch war der Start der Bottroper Seniorenmannschaft verhalten, mal Rang 7, aber dann auch der 10. Platz. Dominiert wurde der Wettbewerb von den Mainzern, die mit ihren beiden Mannschaften vorne lagen. Für Mainz I wäre das der 11. Titel in Folge!
Dem zweiten Wettkampftag drohte wegen vorhergesagten Unwetter Ungemach, weshalb auch der Start am Donnerstag vorgezogen wurde. Es half aber nichts, das Ende des Kampfes um den Mannschaftstitel wurde am Freitagmorgen ausgetragen. Es blieb bei den beiden ersten Plätzen für Mainz I (569) und Mainz II (596), gefolgt von Wesel (598). Unsere Seniorenmannschaft landete letztlich im Mittelfeld auf Rang 9 mit einer Schlagzahl von 627.
Einzelwertung (Strokeplay)
In der Einzelwertung lag nach Tag eins Bettger im vorderen Mittelfeld, Jarosch wie gewohnt im vorderen Bereich und Jansen und Weber im Mittelfeld. Die Aussicht auf eine Finalteilnahme hatte danach nur Jarosch und Bettger.
Am zweiten Meisterschaftstag nach 4 Doppelrunden ergibt sich folgender Stand, Jarosch (SmII) und Bettger (SmI) liegen schlaggleich mit 209 auf den Plätzen 9 bzw. 15 und haben Chancen auf die Finalteilnahme. Weber (220) und Jansen (222) (beide ebenfalls SmII) befinden sich auf den Plätzen 17 und 18 und müssten in der verbleibenden Doppelrunde 10 Schläge aufholen, um weiterspielen zu können.
Am Finaltag starteten alle Spieler zunächst in die fünfte Doppelrunde, für Jörg Jansen (271) auf Platz 14 war dann Spielende, ebenso für Bernd Weber (275) auf Rang 16. Weiter mit der Finalrunde ging es für Klaus Jarosch und Marco Bettger, Jarosch (305) konnte sich noch um zwei Plätze auf 7 nach vorne schieben und Bettger (316) rutsche in seiner Kategorie auf 17 ab.
Einzelwertung (Matchplay)
Die besten Spieler und Spielerinnen qualifizieren sich für das Matschplay am Samstag. In den Kategorien mit Bottropern, also Senioren I und II, gingen die vorderen 16 Platzierten an den Start. Anders als beim Strokeplay - hier werden alle Schläage addiert - geht es beim Matchplay im k.o.-Sytem im direkten Vergleich um die meisten Asse auf den 18 speziell ausgesuchten Bahnen der Systeme Eternit und Beton. Marco Bettger war mit seinem 17. Platz knapp gescheitert, aber Klaus Jarosch, Jörg Jansen und Bernd Weber gehörten mit ihren Platzierungen zu den Startern im samstäglichen Abschluss der DM.
Jansen und Weber unterlagen ihren Gegner Niemann aus Oldesloe und Janßen aus Mainz in der ersten Runde im Achtelfinale mit 5:5 (das Stechen ging verloren) und 4:2. Jarosch hingegen konnte sich in dieser Runde mit 4:4 und dem gewonnen Stechen gegen Thölke aus Kempten durchsetzen. Im Viertelfinale erwischte es auch ihn, der unterlag dem Mainzer Janßen mit 7:2.
DM-Titel für Elvira (Elli) Hellmich
Hellmich siegt durch grandiose Leistung im Finale der DM in Herten!
Elvira Hellmich, Seniorin beim VfM Bottrop, hat schon an vielen Deutschen Meisterschaften teilgenommen und auch schon in Neheim das Finale der letzten Drei erreicht. Aber in Herten konnte sie sich nicht nur durch eine gewaltige Leistungssteigerung als Dritte den Einzug ins Finale sichern, sie überholte in dieser überaus spannenden 10. Runde mit einer 25-ger Runde die beiden vor ihr liegenden Busch aus Goslar und Niepel aus Wanne-Eickel. So gewann Elli Helmich mit 303 denkbar knapp vor Niepel (304) und Busch (306). Herzlichen Glückwunsch!!!
Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Minigolfer in Herten gingen insgesamt 11 Aktive des VfM Bottrop an den Start. Vier davon bildeten die Seniorenmannschaft, nämlich Rolf Meyer, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Marco Bettger. Das Ziel unter die ersten Drei zu gelangen, rückte bereits nach der ersten Runde eher in weite Ferne. Mit dem verpatzen Start von 91 lag der VfM an enttäuschender 9. Stelle (von 11 gestarteten Mannschaften). Der Titelverteidiger Bensheim-Auerbach dagegen legte mit 79 Zählern gewohnt leistungsstark vor. Und die Bensheimer ließen nicht nach, sie verbesserten sich auf 78 und genau das spielten die Bottroper dann auch. Sie verbesserten sich damit auf den 5 Rang. Das blieb auch nach der dritten Runde, dem Ende des ersten Wettkampftages, die Bottroper dümpelten mit einer 86 ins Ziel, fünfter Rang mit insgesamt 255 Schlägen. Vorne lagen Bensheim und Herten I 245.
Am zweiten Spieltag mit drei weiteren Mannschaftsrunden übernahm Herten I die Führung mit zunächst 78 Zählern. Bottrop erzielte ebenfalls eine 78 und steigerte sich in der Tabelle auf Rang 3. Aber die beiden folgenden Durchgänge verfiel das Team des VfM wieder ins Dümpeln mit 90 und 88 Zählern, es ging wieder runter auf den 5. Platz mit insgesamt 513 Punkten. Die Ergebnisse der Spieler lauteten: Meyer (174), Weber (188), Jarosch (175) und Bettger (170). Herten I siegte mit 487 Zählern deutlich vor Bensheim-Auerbach (498) und Herten II (504).
In die Einzelwertung fließen zunächst die 6 Durchgänge des ersten und zweiten Spieltages, für die Zwischenrunde über drei Durchgänge wird dann die Teilnehmerzahl auf 50 % gekürzt. Das Erreichen dieser Runde am dritten Tag der Meisterschaft ist also ein ausgesprochenes Ziel der Einzelstarter.
Für den VfM Bottrop gingen da also 11 Aktive diese Aufgabe an. Darunter drei Spieler, die zum ersten Mal an eine DM teilgenommen haben. Das waren Jenni Lammers (Damen), Dennis Nader (Herren) und Kalle Heidemann (Senioren II mit 42 Startern das stärkste Feld), die sich wacker durch die Vorrunde kämpften, aber schließlich nicht die Zwischenrunde erreichten. So landete Lammers auf Rang 5 (198/Rundenschnitt 33,0), Nader auf 13 (188/31,3) und Heidemann auf 31 (191/31,8).
Aber auch alte Hasen verfehlten den Cut und mussten am letzten Tag zuschauen, nämlich Bernd Weber als 28 (188/31,3) und Uwe Hellmich als 30. (191/31,8) in der Kategorie Senioren II sowie Klaus Jarosch ganz knapp als 12. (175/29,2) bei den Senioren I.
Weiter ging es neben der Deutschen Meisterin dann auch für zwei Senioren II, ein Senior I und einen Spieler in der Herrenklasse. Sven Martinez-Moreno hatte sich bei den Herren qualifiziert und erreichte den 8. Rang (267/29,7). Marco Bettger als Senior I kam als 7. ans Ziel (255/28,3) und in der Klasse der Senioren II landeten Rolf Meyer ebenfalls auf 7 (259/28,8) und Jörg Jansen auf 20 (275/30,6).
1. GERMAN ADVENTUREGOLF MASTERS
Deutsche Adventuregolf Meisterschaft in Winterberg (v. Bernd Weber)
Am 23. und 24. September hieß es Neuland zu betreten, Adventuregolf. Der DMV konnte im zweiten Anlauf zum ersten Mal diese Veranstaltung in Winterberg durchführen. Es wurden der GAGM (German Adventuregolf Master) national und international ausgespielt und zusätzlich der Deutsche Meister (national spielberechtigte) und als Novum konnten Hobbyspieler an der Maßnahme teilnehmen. Und schließlich gab es eine Gesamtwertung.
Acht Bottroper fuhren am 20.09. nach Winterberg und da stand der Spaß dann im Vordergrund. Bei frischem und windigem Wetter wurde gut trainiert. Ganz neue und knifflige Hindernisse hatten es in sich. Nach mäßigem Start legten Klaus Jarosch und Jörg Jansen (Senioren*innen) los und beendeten den ersten Tag als 2. bzw. 3. über drei Runden. Den Abschluss bildete am Sonntag eine vierte Runde, in der Jarosch seinen zweiten Platz verteidigte und Deutscher Vizemeister wurde. Jansen landete auf Rang 6 und Arno Schimanski auf 7. Dann folgten Oliver Rathjens auf Platz 13, Bernd Weber auf 16, Norbert Eilert auf 18 und Sigrid Eilert auf 19. Sabine Jansen als Hobbyspielerin verpasste um einen Schlag das Podest und belegte den hervorragenden 4. Platz. In der GAGM-Wertung fielen alle genannten Spieler um einen Rang nach hinten, da der einzige internationale Spieler aus Schweden sich an die 2. Stelle schob.
In der Gesamtwertung (neben Hobbyspielern und Senioren*innen nun auch Damen/Herren und Jugendliche) wurde Jarosch 6, Jansen 9., Schimanski 15., Rathjens 16., Weber 29., Norbert Eilert 31., Sabine Jansen 33. und Sigrid Eilert 35. Es war ein richtig gutes und erfolgreiches Turnier.
Foto: (v. links.) Sigi und Norbert Eilert, Arno Schimanski, Jörg Jansen, Klaus Jarosch, Sabine Jansen und Oliver Rathjens
Senioren des VfM bei der Deutschen in Bensheim
Die diesjährige Minigolf-DM fand am 24. - 26. August in Bensheim-Auerbach statt. 88 Teilnehmer kämpften in 7 Kategorien um die Medaillen. Der VfM Bottrop stellte in diesem Jahr ein ungewöhnlich kleines Teilnehmerfeld mit nur drei Senioren und einem Seniorenteam, Dieses musste leider auf den üblichen vierten Spieler verzichten und damit ohne Streicher an den Start gehen. Entsprechend waren die Aussichten und letztlich auch das Ergebnis. Während die meisten Mannschaften das schlechteste Einzelergebnis pro Runde streichen konnte, musste der VfM Bottrop alle Ergebnisse in die Wertung nehmen.
Der Sieg ging verdient an die erste Mannschaft vom 1. MSC Bensheim-Auerbach, die mit 467 Zählern souverän in Ziel ging, gefolgt von der zweiten Bensheimer Mannschaft (483) und Herten (501). Abgeschlagen auf Rang neun dann die Bottroper (545), dahinter nur zwei weitere Mannschaften ebenfalls ohne Streicher.
In der Einzelwertung spiegelte sich in etwa das schwache Abschneiden wider. Sicherlich wollten alle drei Senioren den Cut schaffen, d. h. am Freitagabend nach sechs Durchgängen unter den besten 50 % der jeweiligen Kategorie zu landen.
Bei den Senioren I bewies Klaus Jarosch vier Runden lang mit gewohnter Sicherheit seine Leistung (29, 25, 28 und 29), dann passierte ihm eine 36 in Runde fünf und er musste um seinen Cut bangen. In der alles entscheidenden sechsten Runde ein weiterer Patzer an Bahn vier mit einer Glocke (7 Zähler) und nun hieß es kämpfen. Er riss noch eine 31 raus, aber am Ende fehlte ein Zähler an der weiteren Teilnahme. Im blieb Rang 14.
Bernd Weber in der Kategorie Senioren AK2 schwächelte am ersten Tag (33, 37 und 32) und hatte mit 102 Punkten wenig Hoffnung auf den Cut. Auch das Aufbäumen mit 85 (31, 27 und 27) am Freitag half nicht wirklich, mit insgesamt 187 Zählern verfehlte er den Cut um fünf Punkte, was Rang 23 bedeutete.
Eher unspektakulär, aber konstant ging der zweite Senior AK2 nämlich Rolf Meyer das Turnier an. Am ersten Tag eine 88 (29, 29 und 30) bedeutete Platz 11 und am zweiten Tag mit 92 (29, 31 und 32) auch nur Rang 14, aber sicher im Cut. Meyer konnte sich dann aber deutlich steigern und kletterte letztlich mit einer fantastischen 79 (30, 26 und 23) Runde für Runde aufwärts bis auf die 9. Stelle mit insgesamt 259 Schlägen in neun Runden, also einem Schnitt von 28,8.
Die Kategorie Senioren AK2 war zahlenmäßig mit 31 Startern die stärkste Gruppe des Feldes, gefolgt von den Senioren AK1 (25). Bei den Damen gingen nur vier Spielerinnen an den Start und bei den Herren lediglich 10. Das Ergebnis von Rolf Meyer hätte übrigens in der Herrenwertung den dritten Platz bedeutet.
Mit dabei im Einzel wie in der Mannschaft sind Klaus Jarosch (SmI), sowie Rolf Meyer und Bernd Weber (beide SmII)
DM der Kombinierer mit großem Kontingent
9 Einzelspieler*innen und zwei Mannschaften starten in Trappenkamp
Bei den diesjährigen Deutschen Kombimeisterschaften der Senioren im schleswig-holsteinischen Trappenkamp starten 9 Spielerinnen und Spieler des VfM Bottrop in zwei Seniorenmannschaften um Punkte und Platzierungen und um die Qualifikation für das Match-Play am Samstag.
Der Start am Mittwoch war für die Bottroper eher verhalten. Beide Teams fanden sich zunächst im unteren Tabellendrittel wieder. VfM Bottrop I berappelte sich dann erfreulicherweise und kämpfte sich ins Mittelfeld, um sich da auch erstmal zu etablieren. Platz acht nach zwei Kombirunden für das Team, während VfM Bottrop II im Tabellenkeller bllieb. Am Ende des Tages springt hier nur Platz 15 (von 16) raus.
In der Einzelwertung sticht bisher nur Klaus Jarosch mit 107 Zählern als bester und konstantester Bottroper heraus. Die besten Einzelrunden spielten jeweils Oliver Rathjens und Jörg Jansen mit 30 Schlägen auf dem Eternitsystem.
Leider konnte die Erste den achten Platz am zweiten Tag nicht halten, sie musste sich mit dem 12. Rang zufrieden geben. Das zweite Team blieb nach insgesamt vier Doppelrunden auf Platz 15.
Bester Bottroper blieb Klaus Jarosch, der souverän seine Runden zog. Mit 212 Schlägen liegt er im Mittelfeld der Einzelwertung, die aber witterungsbedingt heute gekürzt werden musss. Bester der Zweiten ist Arno Schimanski mit 229 Zählern.
In der Einzelwertung, dazu wurde am Freitag noch eine Doppelrunde gespielt, ergaben sich folgende Paltzierungen:
Senikorinnen I: Elvira Hellmich auf Rang 13 (323 Schläge)
Senioren I: Klaus Jarosch 13. (263), Arno Schimanksi 34. (283), Oliver Rathjens 35. (288), Sven Martinez-Moreno 38. (311) und Andreas Lammers 40. (337)
Senioren II: Jörg Jansen 14. (284), Bernd Weber 22. (293) und Uwe Hellmich 31. (318)
Drei Bottroper für das Matchplay qualifiziert
Beim Matchplay am Samstag, bei dem nicht die Schlagzahl insgesamt gewertet wird, sondern die Anzahl der gewonnen Bahnen gegen einen Einzelgegner, traten von den neun gestarteten Sportler*innen des VfM noch drei an. Das sind:
Seniorinnen I: Elvira Hellmich (musste gegen die mehrfache Deutsche Meisterin Nicole Warneke ran) Unterlag mit 5:1
Senioren I: Klaus Jarosch (gegen Michael Busch) unterlag in der ersten Runde mit 7:3
Senioren II: Jörg Jansen (gegen Kuno Otto) gewann die erste Runde mit 6:3, unterlag dann im Viertelfinale (gegen Uwe Tusch) mit 6:3
Die Aufstellung für die Mannschaften:
VfM Bottrop I: Bernd Weber, Jörg Jansen, Klaus Jarosch und Oliver Rathjens
VfM Bottrop II: Andreas Lammers, Sven Martinez-Moreno, Arno Schimanski und Uwe Hellmnich
Foto: (stehend) Klaus Jarosch, Arno Schimanski, Oliver Rathjens, Bernd Weber, Uwe Hellmich und Sabine Jansen (Betreuung)
(sitzend) Sven Martinez-Moreno, Andreas Lammers, Elvira Hellmichj und Jörg Jansen
2 x Bronze bei der DM 2022 in Neheim
Sieben Aktive und eine Mannschaft traten bei der Deutschen an - Bilanz durchwachsen
Der VfM Bottrop stellte auch in diesem Jahr ein großes Kontingent bei den deutschen Titelkämpfen in Neheim-Hüsten. Neben der Seniorenmannschaft starteten die Seniorinnen Sigrid Eilert und Elvira Hellmich und die Senioren Uwe Hellmich, Jörg Jansen, Bernd Weber, Klaus Jarosch und Rolf Meyer. Bei Temperaturen von über 30 °C mussten sich die Einzelspieler über zwei Tage mit jeweils drei Durchgängen in der Vorrunde behaupten um in die Zwischenrunde am Samstag zu gelangen. Hier mussten weitere drei Runden absolviert werden um die Finalen der besten drei Sportler je Kategorie zu erreichen.
Und in diese finalen Runde schafften es nur die beiden Seniorinnen. Sigrid Eilert in der AK II und Elvira Hellmich in der AK I. Beide spielten von Anfang an in Positionen, die Hoffnug auf eine Medaille machten. Hellmich qualifizierte sich mit den Tagesleistungen von 95, 93 und 102 (gesamt 290) auf dem dritten Platz liegend für die 10. Runde und hatte hier dann sechs Punkte gegenüber der vor ihr liegenden Parr (284) aus Bensheim aufzuholen, die führende Galleinius (273) aus Herscheid hatte den Titelgewinn eigentlich schon in der Tasche. An der Reihenfolge änderte sich nichts, Elvira Hellmich gewann Bronze mit 326 Schlägen (Schnitt 32,6), nach Silber 2017 in Bochum ihr zweiter großer Erfolg. Sigrid Eilert ging als zweifache Titelverteidigerin von 2019 (Künzell) und 2021 (Hannover) in der AK II an den Start. Sie hatte am ersten Tag einen schwächeren Start mit 117, steigerte sich dann auf 109 und 108 (334). Eilert ging ebenfalls als Dritte ins Finale, aber der Abstand zu den führenden Kirstein aus Herscheid und Nowak aus Neheim war nicht aufholbar. Bronze nach zwei Mal Gold mit 370 Schlägen (37,0) für die Bottroperin Sigrid Eilert.
Fotos: (links) Elvira Hellmich, (rechts) Sigrid Eilert
Die teilnehmenden Senioren erreichten alle bis auf Bernd Weber die Zwischenrunde, Weber scheiterte ganz knapp am 50%-Cut. Knapp darüber behauptete sich in der AK I Klaus Jarosch mit 100, 88 und 100 als Tagespunktzahl. Das Endergebnis von 288 (32,0) reichte nur für Rang 13. In der AK II lieferten sich Jörg Jansen und Rolf Meyer einen internen Wettkampf um die beste Platzierung. Jansen (100, 93 und 90) belegte mit 283 (31,4) den 6. und Meyer (97, 94 und 93) mit 284 (31,6) den 7. Platz. Uwe Hellmich (98, 107 und 104) landete mit insgesamt 309 (34,3) Zählern auf Rang 16.
Die Seniorenmannschaft des VfM, im vorigen Jahr in Hannover noch auf dem Silberrang, hatte sich eigentlich ein Platz auf dem Podest als Ziel gesetzt. Aber nach dem ersten Spieltag über drei Runden sah es nicht danach aus, das Team lag in der Besetzung Rolf Meyer, Bernd Weber, Jörg Jansen und Klaus Jarosch mit enttäuschenden 289 nur auf dem 6. Rang. Und auch eine Verbesserung von 20 Zählern auf 269 am Folgetag half nicht wesentlich bei der Aufholjagd. So blieb mit 558 nur die 5. Stelle, hinter Wesel (522), Bensheim-Auerbach (534), Neheim (540) und Berlin (549).
Hier die Platzierungen der Bottroper:
Seniorinnen I:
3. Elvira Hellmich mit 326, Ø 36,2
Seniorinnen AK I
3. Sigrid Eilert mit 370, Ø 37,0
Senioren I:
13. Klaus Jarosch 288, Ø 32,0
14. Bernd Weber 190, Ø 31,7 (nur 6 Runden)
Senioren II:
6. Jörg Jansen 283, Ø 31,4
7. Rolf Meyer 284, Ø 31,6
16. Uwe Hellmich 309, Ø 34,3
Seniorenteam startet bei der DM der Kombinierer
Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der Kombinierer in Osnabrück waren auch die Senioren des VfM Bottrop am Start. In der Einzelwertung starteten Bernd Weber und Klaus Jarosch. Beide wollten sicherlich den Cut von Platz 18 erreichen, lagen aber nach zwei Spieltagen und vier Doppelrunden (1 x Eternit und 1 x Beton) dahinter. Bernd Weber befand sich mit 220 Schlägen sechs Zähler hinter dieser Grenze und Klaus Jarosch mit 227 als 36. sogar 13 Punkte dahinter. Sie starteten am dritten Wettkampftag mit nur noch geringen Aussichten auf ein Weiterkommen in die 6. und letzte Doppelrunde. So war das Spiel für beide nach 5 Doppelrunden mit 279 für Weber (Platz 29) und Jarosch mit 281 (33) in dieser Wertung (Strokeplay) abgeschlossen.
Am letzten Tag der DM in Osnabrück wurden die Matchplays ausgetragen, bei dem im direkten Vergleich weiterkommt, wer mehr Bahnen gewinnt. Sowohl Bernd Weber als auch Klaus Jarosch waren auf Grund ihrer Platzierung für die Startrunde qualifiziert, mussten aber mit wesentlich stärkeren Gegnern rechnen. Jarosch, als Letzter ins Matchplay gerutscht, musste gegen den neuen Titelträger Tim Clasen aus Wesel ran, und verlor im Vergleich der gewonnenen Bahnen mit 1:5. Weber konnte sich gegen den Weseler Büdenbender besser verkaufen, er erzielte mit 5:7 aber letztlich auch eine Niederlage in der ersten Runde.
Auch die Seniorenmannschaft aus Bottrop in der Besetzung Jarosch, Weber, Eilert und Jansen landete nur im Mittelfeld, nach dem 10 Rang am ersten Tag ging es gestern am letzten Wettkampftag für Mannschaften noch einen Platz nach unten. Das Ergebnis waren 659 Punkte, der Titel ging an den 1. MGC Mainz (594) vor dem 1. MSC Wesel (603).
Einzelergebnisse der Mannschaft: Weber (220), Jansen (230), Jarosch (227) und Eilert (233).
Foto: Seniorenteam (v. l. Bernd Weber, Jörg Jansen, Klaus Jarosch und Norbert Eilert)
Minigolf-DM in Hannover: Sigi Eilert verteidigt ihren Titel
Zur diesjährigen Minigolf-DM in Hannover sind 10 Aktive des VfM Bottrop gefahren, unter anderem die Titelverteidigerin Sigrid Eilert in der Kategorie Seniorinnen II. Und sie machte es wahr und verteidigte ihren Titel aus Künzell.
Sigrid erspielte mit 101 über drei Runden schon am ersten Tag einen Vorsprung von 11 Schlägen und hielt genau diesen Vorsprung auch über den zweiten (98) und dritten Tag (104). Ein souveräner Start-Ziel-Sieg nach Maß mit 303 Schlägen vor Kirstein aus Herscheid (314) und Schacke aus Berlin (328).
Nicht ganz so einfach hatten es die beiden Seniorenmannschaften des VfM Bottrop. Zum einen ging der favorisierte Titelverteidiger Bensheim-Auerbach an den Start und zum anderen die niedersächsischen Vereine Hannover, Bad Nenndorf und Wolfsburg, die diese Anlage in Hannover aus vielen regionalen Maßnahmen bestens kannten.
Bereits am ersten Tag machte der Titelverteidiger deutlich, wer das stärkste Team stellt, die Bensheimer legten mit 269 das beste Ergebnis hin. Die beiden Bottroper Mannschaften starteten mit 280 und 290 Schlägen in das Turnier und lagen an 4. bzw. 7. Stelle. Am zweiten Tag mit den nächsten 3 Runden mussten die beiden Teams sich doch erheblich steigern, um weiter vorne mitzuspielen. Der ersten Seniorenmannschaft gelang mit einer 85 der Sprung auf Rang 2, die Zweite blieb mit 94 Schlägen auf Rang 7 stehen. Spannend wurde es nach der insgesamt 5. und vorletzten Runde, da der VfM Berlin mit einer guten 90 zu den Bottropern (94) aufgeschlossen hatte und beide Teams mit 459 Punkten an zweiter Stelle lagen, dicht gefolgt von Hannover und Wolfsburg. Der Abstand zum führenden Team war mit 20 schon uneinholbar. In der letzten Runde steigerte sich der VfM aus Bottrop mit einer 86 deutlich, sicherte sich die Vizemeisterschaft und verwies den VfM aus Berlin (91) dann doch deutlich auf den 3. Rang. Die Reihenfolge war dann Bensheim-Auerbach mit 521 vor VfM Bottrop I mit 545 und VfM Berlin mit 550 Zählern. Die Zweite des VfM Bottrop konnte in der letzten Runde noch einen Platz gut machen und stieg mit 562 auf Rang 6.
VfM Bottrop I spielte in der Besetzung Rolf Meyer, Bernd Weber, Helmut König und Klaus Jarosch und die Zweite mit Andreas Lammers, Elvira Hellmich, Norbert Eilert und Jörg Jansen.
Neben der Siegerin Eilert gingen alle Mannschaftspieler und Uwe Helmich auch in der Einzelwertung an den Start. Die ersten 6 Runden einer Minigolf-DM sind für die Mannschaften die entscheidenden, für die Einzelwertung bilden sie die Vorrunde, die am Samstag mit 3 weiteren Umläufen als Zwischenrunde fortgeführt wird, allerdings mit nur noch 50 % der gestarteten Teilnehmer je Kategorie. Die Leistungen von Andreas Lammers und Uwe Hellmich reichten nicht für diesen Cut. Das Finale für die besten 3 Spieler je Kategorie entfiel wegen des andauernden Regens am Samstagnachmittag.
Hier die Platzierungen der Bottroper:
Seniorinnen I:
4. Elvira Hellmich mit 296, Ø 32,9
Senioren I:
5. Bernd Weber 271, Ø 30,1
7. Klaus Jarosch 273, Ø 30,3
24. Andreas Lammers 213, Ø (nur 6 Runden)
Senioren II:
6. Norbert Eilert 276, Ø 30,6
7. Jörg Jansen 278, Ø 30,9
9. Rolf Meyer 281, Ø 31,2
11. Helmut König 285, Ø 31,7
23. Uwe Hellmich 213, Ø 35,5 (nur 6 Runden)
Alle Ergebnisse: DM Hannover
Zwei Mannschaften und acht Einzelspieler bei der DM 2019 in Künzell am Start
Bei der diesjährigen DM der Minigolfer im hessischen Künzell tritt derVfM Bottrop wie immer mit einem großen Aufgebot an. Neben zwei Seniorenmannschaften haben sich acht Einzelspieler qualifiziert.
Einzelwettbewerbe - Sigrid Eilert ist Deutsche Meisterin bei den Seniorinnen II
In den Einzelwettbewerben haben es zwei Spieler des VfM geschafft, das Finale zu ereichen. Sigrid Eilert ín der Kategorie Seniorinnen II ging als Führende die 10. Runde an und konnte eigentlich ganz locker zu Ende spielen. Sie hat auch diese letzte Runde souverän durchgezogen und mit sage und schreibe 18 Schlägen Vorsprung vor Alwine Inck (Bergisch Gladbach) gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch Sigi!
Und in einer spannenden 9. Runde konnte sich auch Andrè Appelmann bei den Herrren mit einer glänzenden 23 auf den dritten Platz vorschieben, bei 4 Schlag Rückstand auf Rang 2. Im Finale selbst, also der 10. Runde, gelangen dann doch nicht mehr soviel Asse, aber auch sie war mit 30 fehlerfrei. André Appelmann erang damit genau wie im Vorjahr in Bottrop die Bronzemedaille.
Mannschaften:
Nach dem ersten Wettkampftag ist ein wenig Ernüchterung zu spüren. Die erste Seniorenmannschaft liegt zwar im vordere Bereich auf Rang 2, aber zum Titel steht bereits ein Abstand zu Bensheim-Auerbach von fast 30 Punkten an. Und mit nur einem Schlag Rückstand lauern die Kreuznacher. Die Zweite folgt auf Platz 4.
Bronze für die erste Seniorenmannschaft
Am zweiten Tag ist der Mannschaftswettbewerb entschieden. Die erste Seniorenmannschaft hat hinter Bensheim-Auerbach (470 Schläge) und Kreuznach (525) den dritten Rang mit 527 erreicht, vor der Zweiten mit 530. Dabei war es bis zuletzt beim Kampf um Platz zwei spannend zwischen Kreuznach und den beiden Bottroper Mannschaften.
Live-Ergebnisse: Link direkt nach Künzell
Hier die weiteren Ergebnisse im Einzel:
Senioren I:
Klaus Jarosch auf Rang 8, Bernd Weber auf 10, Helmut König 12 (alle in der Zwischenrunde) und Uwe Hellmich auf 16 (Vorrunde)
Senioren II:
Norbert Eilert auf Rang 9 (Zwischenrunde) und Manfred Krusenbaum 19 (Vorrunde)
DM 2018 - Sponsoren gesucht!
Für die anstehenden Deutschen Meisterschaften 2018 sind wir noch auf der Suche nach Sponsoren. Für das Sponsoring können wir Ihnen Werbung an der Anlage durch einen Banner, Werbung auf Facebook sowie auf unserer Homepage und den Sonderseiten der Deutschen Meisterschaft sowie eine Seite in unserem Programmheft anbieten. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben oder für weitere Fragen schreiben Sie uns eine Mail (dm2018@vfm-bottrop.de) oder kontaktieren Sie unseren Vorsitzenden Klaus Jarosch.
Rückblick DM 2017 - Sonne, Regen und Podiumsplätze
Am 02.09. endeten mit der Abschlussfeier die Deutschen Meisterschaften 2017, welche in Bochum Langendreer stattfanden. Für den VfM zum Teil mit Freude, zum Teil aber auch mit enttäuschten Gesichtern. Waren die Trainingstage mit durchschnittlichen 27 Grad noch sehr angenehm, setzte pünktlich zum Turnierstart Regen ein, welcher zudem die Temperaturen auf 16-18 Grad drückte. Jegliches Training war nun mehr oder weniger für die Katz. Die Schläge änderten sich marginal. Aber jeder stellte sich die Frage, welcher Ball wohl z.B. an Bahn 4 zum Ass läuft? Manch einer war so motiviert dies herauszufinden, dass leider bereits vor der Einspielzeit eine Ermahnung erteilt werden musste. Der erste Spieltag startete mit dreistündiger Verspätung. Und selbst dann ging es nicht richtig vorwärts, Dank des immer wieder einsetzenden Regens. An dem Spieltag gab es fünf weitere Unterbrechungen, sodass mit Müh und Not um 19:35 Uhr zwei komplette Durchgänge geschafft wurden. Am zweiten Tag sah es besser aus. Man schaffte
die drei geplanten Runden. Aber auch diese nur mit sehr viel Energie aller beteiligten, denn vom Regen blieben die Akteure auch am zweiten Spieltag nicht verschont. Sehr schade für den ausrichtenden BGSC Bochum - gaben sich hier doch alle sehr viel Mühe. Was sagten eigentlich die Ergebnisse? Wer liegt wo?
Die Seniorenmannschaften
Für viele war vorab klar, dass der Titelverteidiger aus Bottrop und der MSC Wesel vom Niederrhein den Titel unter sich ausmachen würden. Wären da nicht die Minigolfer aus der Bayrischen Landeshauptstadt, die definitiv was dagegen hatten. Die Münchener spielten von der ersten Runde mit um die Medaillen. Es gab aber noch eine vierte Mannschaft, die überraschend gut mithalten konnte. Und zwar die Zweivertretung des VfM Bottrop. Nach fünf gespielten Durchgängen lag der BSV 86 München mit 420 Schlägen auf dem ersten Rang. Dicht gefolgt von Wesel (424), Bottrop I (425) und der Zweitvertretung der Tetraeder-Stadt (428). Bei den stetigen Führungswechseln im letzten Durchgang füllte sich der Spazierweg entlang der Anlage. Das ahnungslose Publikum, welches zufällig vorbei kam, blieb am Zaun stehen, schaute gespannt zu, was die Akteure spielerisch zu Meistern hatten. Nahezu jeder informierte sich bei den spielfreien Akteuren, welche sich auch am Zaun aufhielten, nach dem aktuellen Stand. Ein spannender Fight zwischen den ersten drei entfachte. Diesen konnte die Münchener Truppe am Ende mit drei Schlägen Vorsprung für sich entscheiden. Und wer wurde Vize-Meister? Ein altes Sprichwort sagt: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte (Vierte)!“ In diesem Fall war es die zweite Mannschaft des VfM in der Besetzung Elvira Hellmich, Uwe Hellmich, Andreas Lammers und Jörg Jansen, welche sich durch eine Top Schlussrunde die Silbermedaille sicherte. Die erste Mannschaft (Meyer, Weber, König, Jarosch) verwies das Team vom Niederrein auf den vierten Rang. Somit gelang ein Novum, denn noch nie standen aus einem Verein gleich zwei Teams auf dem Siegertreppchen.
Die Damen
Mit Laura Vielhauer, die einzige Dame des VfM, konnte sich bei den Landesmeisterschaften für die DM qualifizieren. Da es ihre erste DM-Teilnahme war, wollte sie lediglich den Cut (Top 7) schaffen, um nach der sechsten Runde noch weiterspielen zu dürfen. Im Nachhinein gelang dies mit Bravur. Mit Runden von 33, 28,28 und 27 Schlägen spielte sie sogar sehr souverän um einen Platz auf dem Treppchen mit. In Runde 5 musste sie einen kleinen Rückschlag (34 Schläge) in Kauf nehmen. Doch in Runde sechs lies die Münsterländerin ihre ganze Routine aufblitzen. Zu diesem Zeitpunkt lagen nur vier Schläge zwischen Platz 1 und Platz 4. (Träger 173, Heinrich 176, Dippel 176, Vielhauer 177) Die letzte und alles entscheidende Runde. Vielhauer benötigte sehr gute 28 Schläge. Mit bisschen mehr Glück wäre mehr drin gewesen, denn an Bahn 4 lief der Ball über die Lochkannte. Und an Bahn 7 blieb der Ball liegen. Es siegte überraschend Anne Dippel vom Reinickendorfer MGC (202) vor Sabrina Heinrich (MGC Traben Trarbach, 204), die sich im Stechen um Platz zwei gegen Petra Träger (HMC Büttgen) durchsetzen konnte. Nur einen weiteren Schlag dahinter landete Vielhauer. „Bei den anderen ist der Ball an Bahn 7 öfter gefallen. Bei mir eben nicht“, sagte Laura leicht enttäuscht. Dennoch kann die Gronauerin sehr zufrieden sein. Lies sie doch die Bundesligaspielerin Claudia Weinzierl hinter sich.
Die Herren
Einer wohl der größten Hoffnungen auf eine Medaille war André Appelmann, der noch vier Wochen zuvor die Landesmeisterschaften auf selbiger Anlage gewonnen hat. Aber irgendwie konnte Appelmann den Motor nicht so richtig ans Laufen bringen. Er spielte jederzeit im vorderen Feld mit. Lag sogar zwei Mal in Führung. Eine grundsolide Vorstellung des Gronauers. Allerdings sollte ihm an den drei Spieltagen keine Top-Runde gelingen. So landete er mit 192 Schlägen und einem Schnitt von 27,4 Schlägen pro Runde auf dem vierten Rang, da er das Stechen um Platz drei Danny Hense (SG Arheilgen, ebenfalls 192 Schläge) unterlag. Deutscher Meister nennen darf sich Tobias Montberg vom MSC Wesel (188 Schläge). Er spielte über die drei Tage auf einem sehr konstanten Niveau. Deutscher Vize-Meiser wurde Herbert Adam vom MGC Felderbachtal (191 Schläge).
Senioren Weiblich (Katergorie I)
Vor vier Wochen noch selber sehr überrascht über ihren Landesmeistertitel ging Elvira Hellmich sehr locker ins Rennen. „ Ich rechne mir hier nichts aus. Vielleicht mit der Mannschaft.“ Das Waren ihre Worte vor der ersten Runde. Nach Durchgang sechs war sie schon mal Vize Mannschafts-Meisterin. Und nicht nur das. Sie lag aussichtsreich im Rennen für einen Platz auf dem Treppchen. Nach sechs Runden lag sie souverän auf einem zweiten Rang. Zu dem Zeitpunkt hatte Hellmich zwar bereits neun Schläge Rückstand auf die frisch gebackene Europameisterin Ellen Galleinus vom MSC Herscheid.. Allerdings auch beruhigende fünf Schläge Vorsprung auf Monika Vahle (MSK Neheim). Beflügelt von ihrem eigenen Spiel und der Vize-Meisterschaft mit der Mannschaft konnte die werdende Großmutter im letzten Durchgang wieder eine grüne Runde (unter 30 Schläge) für sich notieren, sodass Hellmich mit 234 Schlägen und einem Schnitt von 29,3 Schlägen pro Runde ihre zweite Silbermedaille an einem Tag einfahren konnte. Eine Top Leistung der Jung-Seniorin!
Die Senioren Männlich (Kategorie I)
Mit Klaus Jarosch, Jörg Jansen, Helmut König, Bernd Weber und Uwe Hellmich gingen gleich fünf Akteure an den Start. Fast alle Bottroper konnten den Cut (Nach Runde 6) schaffen. Lediglich Klaus Jarosch kam an den drei Tagen nur schwer ins Rollen, sodass lediglich mit Platz 15 und 178 Schlägen er unter dem Strich landete. Die anderen vier durften somit die siebte und die achte Runde in Angriff nehmen. Helmut König wurde 13. Auch er kam mit den Bedingungen nicht ganz so gut zurecht. Uwe Hellmich startete in den ersten Runden (30;31;30) sehr verhalten. Doch zeigte er, was in Bochum alles möglich ist. Mit Runden von 24,30,27,27 und nochmals 27 Schlägen landete er auf einen guten sechsten Rang. Einen Schlag weniger, und damit auf dem fünften Rang landete Sportwart Bernd Weber. Blieb noch einer – Jörg Jansen. Er kam, sah und schlürfte von Runde zu Runde. Er spielte am konstantesten von allen Bottropern Senioren. Nichts war vom einstigen Zucken (die Golfer nennen es Yips – man will geradeaus Schlagen – der Kopf will aber der Körper nicht) zu sehen. Mit sehr guten 221 Schlägen lag er nur drei Schläge hinter dem neuen Deutschen Meister Gerald Friesacher vom BSV 86 München. Lange geführt, aber am Ende auch ein wenig Pech gehabt hatte Frank Wege vom BGV Herten. Er darf sich dennoch mit 219 Schlägen Deutscher Vize Meister nennen.
Die Senioren Männlich (Kategorie II)
Mit Manfred Krusenbaum und Rolf Meyer waren gleich zwei Akteure am Start. Um es vorweg zu nehmen – Krusenbaum kam auf der Anlage gar nicht zurecht. Er landete mit 212 Schlägen nach sechs Runden auf Rang 23. Rolf Meyer, hatte wohl von allen Bottropern die größte Bürde zu tragen. Als amtierender Deutscher Meister stand er besonders im Fokus vieler. Auch er konnte lange um den Sieg mitspielen. Vor der letzten Runde hat Meyer sogar mit drei Schlägen Vorsprung geführt. An den drei Tagen machten ihm aber die gespielten Fehler (Schlechter als zwei Schläge pro Bahn) zu schaffen. Zu viele dreier und vierer Passen standen auf dem Protokoll. Eher ungewöhnlich für Meyer, ist er doch ein Spieler, der sehr souverän und sicher agiert. Vielleicht war der Druck zu groß. Vielleicht fehlte aber auch die Anspannung. In der letzten Runde lag Meyer bis Bahn 15 weiter in Front. Doch sein direkter Gegner Andreas Frank, wieder einmal aus München, biss sich regelgerecht fest. An Bahn 15 und 16 - kurz vor dem Ziel – benötige Meyer insgesamt 6 Schläge. Der Münchener Frank für die beiden Bahnen nur insgesamt 4 Schläge. Somit ging Frank mit einem Schlag Vorsprung an die Bahn 17 – Ass für Frank – Zwei für Meyer. Somit hatte Frank zwei Schläge Vorsprung auf Meyer, welche er sicher durch das Ziel brachte. Dennoch kann Rolf Meyer zufrieden sein, darf er sich doch Deutscher Vize-Meister nennen. Jörg Reiner Kindt (MSV Bad Kreuznach) konnte durch einen starken Schlussspurt sich noch auf den dritten Rang nach vorne spielen.
Fazit
Die Münchener Festspiele sind zu Ende. Mit drei Mal Gold im Gepäck reisen die Münchener nach Hause. Der VfM kann mit 3x Silber, 2x Bronze, 2x Platz 4, 1x Platz 5 und 6. Zufrieden sein. Auch wenn sich der ein oder andere mehr ausgerechnet hat. 2018 finden dann die deutschen Meisterschaften beim VfM Bottrop statt. Dreimal Gold – Das ist das Ziel.
Eilmeldung - Jarosch 4. bei den Deutschen Senioren Meisterschaften
Zu den Deutschen Kombinations-Meisterschaften, die dieses Jahr mitten im Pott, im Wanne-Eickler Sportpark stattfanden, trafen sich über 110 Minigolfer um die beiden begehrten Titel unter sich auszumachen. Vom VfM Bottrop ging lediglich Klaus Jarosch an den Start, der vor ein paar Wochen bei den Landesmeisterschaften an derselben Wirkungsstätte den sechsten Rang und somit die direkte DM-Qualifikation erreichte. Im Strokeplay (Zählwettbewerb), bei dem an drei Tagen jeweils 2 Kombinationsrunden (2 Runden 12m Bahnen und 2 Runden 6,25m Bahnen) gespielt werden, konnte sich Jarosch in das Turnier beißen. Am ersten Spieltag noch sehr nervös, steigerte er sich am zweiten Spieltag deutlich, sodass er sich von Rang 33 auf Rang 23 nach vorne arbeiten konnte. Am dritten Tag
kam die Nervosität wieder, stand er doch kurz davor, den Cut für die finale Kombinationsrunde zu erreichen. Mit seiner schlechtesten Kombi-Runde von 57 Schlägen viel er auf Rang 31 zurück. Dieser Platz reichte so gerade, um in die KO-Phase für den Samstag einzuziehen. Hier spielt im direkten verbgleich der erste im Strokeplay gegen den 32. der 2. gegen den 31 (...). Für jede gewonnene Bahn erhält man einen Punkt. Es werden 9 Minigolfbahnen (12m) sowie 9 Eternitbahnen (6,25m) gespielt, welche zuvor von der Jury einmalig für den ganzen Tag festgelegt werden.Somit trat Jarosch gleich zu Beginn gegen den Deutschen Vizemeister, Roman Kobisch vom MGC Mainz, an. Nach 18 Bahnen stand es 4:4. Daher wurde nun solange weitergespielt, bis ein Spieler an einer Bahn schlechter ist. An den Radkappen konnte Jarosch den KO. setzen und zog somit in das Achtelfinale ein.
Hier gelang Ihm gegen den Berliner Uwe Tusch ein souveränder 7:4 Erfolg. Im Viertelfinale kam mit Peter Nowsky der nächste Brocken auf den Bottroper zu. Mit 4:3 ging die Reise weiter in das Halbfinale. Frank "Boni" Bonenberger (MGC Mannheim) war allerdings eine Nummer zu groß, sodass es im kleinen Finale gegen den frisch gebackenen Deutschen Meister, Markus Janßen, wieder vom MGC Mainz, ging.
Jarosch ging schnell mit 2:0 in Führung und konnte diesen Vorsprung auch bis zur dreizehnten Bahn halten. An dieser Bahn gelang dem Mainzer das 2:1. Jarosch setzte an Bahn 14 und 15 mit jeweils einem Ass weitere Nadelstiche, die Markus Janßen, der in der 1. Bundesliga Süd spielt, kontern konnte. Die letzten drei Bahnen brachten nun die Entscheidung. An Bahn 16 konnte Markus Janßen ausgleichen. Jarosch konnte die beiden Schlussbahnen lediglich mit zwei Schlägen beenden. An der Schlussbahn konnte der Mainzer ein As erzielen, und somit Jarosch auf Rang vier verwies. Dennoch kann der Bottroper mit dieser Leistung absolut zufrieden sein, hat er doch mit dieser Leistung im Vorfeld selber nicht gerechnet.
61. Deutsche Meisterschaft in Traben-Trarbach
Am Samstag den 14.08.2016 um 06.00 Uhr ging die Reise los. Meine beiden Mannschaftsspieler und gleichzeitig WG-Genossen Jörg Jansen und Bernd Weber, wurden von mir pünktlich eingesammelt. Wir fuhren noch einen kleinen Umweg im Auftrag des DMV, wir trafen Achim Braungart Zink und Danny Hense auf dem Parkplatz vor MC Donalds in Spich. Sie übergaben uns Fahnen für die DM in Traben-Trarbach. So gegen 9.00 Uhr waren wir dann auf der Anlage angekommen und nutzten die beiden ersten Tage intensiv zum Training. Bereits vor uns sind Rolf am Dienstag und die 2. Mannschaft Elvira, Uwe und Markus am Donnerstag angekommen. Ab Montag begann das eingeteilte Training, der NBV war Montagnachmittag, Dienstagmorgen und Mittwochnachmittag an der Reihe. Ich persönlich nutzte die Zeit ohne Training zum Wandern, andere zum Ausruhen. Die Eröffnungsfeier am Dienstagabend war gut besucht und das Essen war gut. Leider war kein Mikrofon vorhanden und so konnten wir nicht viel von den Reden verstehen. Nach dem die Kapelle das Spielen eingestellt hat, lichteten sich die Reihen merklich. Am Mittwoch, dem letzten Trainingstag, hatten wir das Gefühl, dass wir hier durchaus mit um die vorderen Plätze im Mannschafts- wettbewerb spielen können. Das Besondere an unserer Mannschaft ist die Ausgeglichenheit, jeder in der Mannschaft kann der Beste sein, es gibt keinen Schwachpunkt. Pünktlich um 08.00 Uhr wurde die Deutsche Meisterschaft von dem Bottroper Markus Scherkenbach eröffnet. Die 1. Mannschaft spielte in der Reihenfolge Rolf Meyer, Bernd Weber, Jörg Jansen und Klaus Jarosch. Die 2. Seniorenmannschaft in der Besetzung Markus
Scherkenbach, Uwe Hellmich und Elvira Hellmich, leider war kein anderer Senior bereit mit zur DM zu fahren und so musste die 2. Mannschaft ohne Streicher spielen. Dies bedeutet natürlich eine erhebliche Schwächung. Aber vorweg genommen, sie haben sich ordentlich geschlagen und belegten am Ende den 11. Platz.
Es wurde sehr langsam gespielt und schon am ersten Turniertag schafften nicht alle die 3 Runden zu Ende zu spielen. Die 1. Mannschaft des VfM Bottrop schaffte so gerade mit ihrem Schlussspieler Klaus Jarosch die 3 Runden zu beenden. Nach dem Klaus seine Runde beendet hatte, wurde das Turnier wegen Regen unterbrochen und am Freitag mit dem Massenstart fortgesetzt. Nach dem 1. Tag lag unsere 1. Seniorenmannschaft auf dem 1. Platz, Wahnsinn. Es entwickelte sich ein Vierkampf Bottrop 247, Bensheim 250, Kreuznach 252 und Mannheim 256. Wir hofften natürlich auf diesem Platz zu bleiben, aber es lagen noch 3 Runden vor uns. Am Freitag wurde weiterhin nicht viel schneller gespielt, trotz aller Bemühungen seitens des Schiedsgerichts. In der 4. Runde der Seniorenmannschaften bauten wir unseren Vorsprung um 2 Schläge aus. Die anderen Mannschaften bleiben aber dran. In der 5 Runde spielten wir eine tolle 79, doch Bensheim konterte mit einer 78. So schmolz unsere Führung auf 4 Schlag, Kreuznach und Mannheim konnten in der Runde nicht mithalten. In der letzten Mannschaftsrunde kam es zum Zweikampf Bottrop gegen Bensheim. In dieser 6 Runde lernten wir, was es bedeutet, auf einer Deutschen Meisterschaft ganz oben in der Tabelle zu stehen. Die Nervosität stieg stetig, nur Rolf Meyer der alte Fuchs, der schon im Einzel mehrfach diesem Druck ausgesetzt war, zauberte gleich zu Beginn der Finalrunde eine 26 aus dem Hut. Sein Gegenspieler konnte nicht folgen und spielte nur eine 31. Dies bedeutete im Moment 9 Schläge Vorsprung. Danach kam Bernd mit zittrigen 29 raus, doch sein Gegenspieler brachte eine 27 ins Ziel. Also belief sich der Vorsprung auf nur noch 7 Schläge. Jörg und Klaus waren auch sehr nervös unterwegs, Jörg stand nachdem er Schnitt nach Bahn 7 stand, nach Bahn 11 wieder 4 tief, genauso wie seine Gegenspielerin. Klaus stand nach Bahn 6 nur einen tief und sein Gegenspieler 3 tief. Plötzlich wurde vom Schiedsgericht entschieden das Turnier zu unterbrechen, wegen der einsetzenden Dunkelheit. Diese Entscheidung konnten einige Spieler nicht nachvollziehen, aber ich denke es war die richtige Entscheidung. Nun wurde der Druck für Jörg und Klaus noch größer, aktueller Zwischenstand 5 Schläge vor. In der Nacht hatte der ein oder andere mit so mach komischen Gedanken zu kämpfen. Am Samstag dem Finaltag musste Jörg an Bahn 12 und Klaus an Bahn 6 starten. Ich hatte die Gelegenheit Jörg seine Schläge an Bahn 12 zu beobachten, leider hatte er massive Pottschwierigkeiten und so kam es wohl auf mich an. Leider war ich so zittrig bei meinem Patt an Bahn 6, dass ich den Ball verlocht habe. Dank der guten Betreuung, kam ich aber im weiteren Verlauf immer besser ins Spiel. Nach nun 3 Schlägen Rückstand auf meinem Gegenspieler, war das Ziel den Abstand zwischen uns nicht zu groß werden zu lassen. Nach 4 Assen in Folge konnte ich den Rückstand auf nur noch einen Schlag verkürzen. Es war inzwischen klar, dass die Runde von Jörg uns nicht weiterhelfen würde. Ich musste einfach mein Gegenspieler irgendwie im Nacken bleiben. Von Bahn 11 bis zu Bahn 15 passierte bei uns nichts. Inzwischen waren viele Zuschauer am Rand dabei und Wolfgang berichtete sogar zeitgleich bei Facebook und über WhatsApp. Bahn 16 Ass, Bahn 17 Ass und Bahn 18 Ass. Diesen Endspurt legte auch mein Gegenspieler hin. Nach dem Ass an Bahn 18 brach bei mir natürlich der Jubel aus und alle kamen um zu gratulieren. Deutscher Senioren Mannschaftsmeister der VfM Bottrop. Wahnsinn!!!!!!!!!!!
Nun ging es um die Titel der Einzelkategorien. Rolf Meyer führte in der Senioren II Kategorie inzwischen, er hatte in den letzten 3 Runden 77 gespielt. Klaus Jarosch war auch noch sehr gut platziert auf Rang 3 der Senioren I Kategorie. Bernd und Jörg schafften auch den Cut und durften noch 3 weitere Runden mitspielen. Leider schafften Elvira und Uwe dies nicht. Klaus konnte den 3. Platz nicht halten und wurde am Ende mit Platz 4 belohnt. Aber Rolf schaffte es mit 79 Schlägen auf den letzten 3 Runden seinen 1. Platz zu halten und wurde mit 5 Schlägen Vorsprung neuer Deutscher Meister der Seniorenklasse II. Weiterhin kamen die Deutschen Meister aus dem NBV in der Kategorie Seniorinnen I durch Ellen Galleinus und bei den Herren durch Michael Müller. Ich könnte noch ganz viele Geschichten erzählen, aber dies sollte reichen. Zum Abschluss noch ein Lob ein den Ausrichter, es war etwas holprig, aber ich persönlich habe mich sehr wohl bei euch gefühlt. Einen riesen großen Dank an mein Team. Ach ja, ich wünsche allen die jetzt mehr Bälle haben als ihnen gehören, viel Spaß damit.
Deutsche Kombimeisterschaft der allgemeinen Klasse in Wanne-Eickel
Vom 13.07.-16.07.2016 fand die DKM in Wanne-Eickel statt. Vom VfM Bottrop hatte sich Klaus Jarosch qualifiziert. Am Montag den 11.07.2016 gegen 18.00 Uhr fand die Eröffnungsfeier am Minigolfplatz statt. Nachdem sich jeder Teilnehmer für dieses Turnier angemeldet und vom Veranstalter einige Gastgeschenke erhalten hat, gab es am Abend zur Eröffnungsfeier ein typisches Ruhrpott Essen „Currywurst“. Mit den üblichen Reden und der deutschen Nationalhymne, wurde die 19. DKM für eröffnet erklärt. Es folgte noch ein Trainingstag und am Mittwoch ging es dann endlich los. Ausgespielt wurden am Mittwoch und Donnerstag der Deutsche Meister der Damen- und Herrenmannschaften. Gespielt wurden jeweils 2 Kombirunden pro Tag, Kombirunde bedeutet 1 Runde Minigolf (Abt.1) und 1 Runde Miniaturgolf (Abtl.2). Gleichzeitig wurden auch die beiden ersten Wettkampftage als Vorrunde der allgemeinen Klasse Damen und Herren gespielt. Bei den Damenmannschaften gewann Mainz und bei den Herrenmannschaften gewann Hardenberg-Pötter. Am Freitag spielten noch mal alle Teilnehmer eine Kombizwischenrunde. Nach dieser Zwischenrunde verbleiben noch 16 Damen und 32 Herren im Wettbewerb, diese Platzierungen werden als Cut bezeichnet. Das Besondere an diesen Platzierungen
ist zum einem, man bleibt weiter im Wettbewerb und hat die Möglichkeit Deutscher Meister/-in im Zählwettbewerb (Strokeplay) zu werden. Zum anderen hat man auch noch die Möglichkeit am 4. Wettkampftag im Bahnwertungsmodus (Matchplay) Deutscher Meister zu werden. Am Freitag nach der 2. Zwischenrunde verbleiben dann 3 Damen und 6 Herren noch im Wettbewerb. Nach einer erneuten Kombirunde stand dann die Deutsche Kombimeisterin Nicole Gundert-Greiffendorf aus Mainz und Sascha Spreier aus Homburg-Saar fest. Sascha Spreier spielte die ersten 4 Runden auf Beton einen inoffiziellen Weltrekord mit 86 Schlägen, das macht ein Rundendurchschnitt von 21,5 Schlägen. Am 4. Wettkampftag wurde dann das sogenannte Matchplay ausgetragen. Hierbei geht es Frau gegen Frau oder Mann gegen Mann. Es geht darum die einzelne Bahn besser zu spielen als sein Gegner und dies findet auf 9 ausgesuchten Bahnen auf Beton und 9 ausgesuchten Bahnen auf Eternit (Miniaturgolf) statt. Hierbei spielt zum Beispiel der 32. der Zwischenrunde gegen den 1. der Zwischenrunde bei den Herren und dann so weiter: 31-2,30-3,29-4 usw. Die Damen steigen eine Runde später ein, weil das Teilnehmerfeld bei ihnen nicht so groß ist. Bei ihnen spielt die 16. der Zwischenrunde gegen die 1. der Zwischenrunde usw. Deutsche Meisterin im Matchplay wurde Alexandra von dem Knesebeck aus Göttingen und Deutscher Meister bei den Herren wurde Lukas Neumann aus Mainz. Zum Abschluss der 19. Deutschen Meisterschaften wurden die Meister im Rahmen einer Abschlussfeier geehrt. Der Teilnehmer aus unserem Verein Klaus Jarosch konnte gut mitspielen und es gelang ihm genau den magischen 32. Platz zu erreichen. Man muss wissen, es haben 81 Herren bei dieser Deutschen Meisterschaft mitgespielt. Durch diese Platzierung durfte Klaus am Samstag gegen den frisch gebackenen Deutschen Kombimeister Sascha Spreier ran. Vom Papier her eine klare Sache für den Deutschen Meister, aber dieser Wettbewerb hat seine eigenen Gesetze. Klaus konnte direkt nach der 1 Bahn in Führung gehen, diese Führung konnte es nach 9 Bahnen Beton sogar auf 3:1 ausbauen. Nach dem Wechsel auf die Miniaturgolfanlage, konnte Sascha gleich nach den ersten beiden Bahnen ausgleichen. Überraschender Weise gewann Klaus die 4. Bahn und mit diesem 1 Punkt Vorsprung kam er zur letzten Bahn. Mit einem Ass hätte er die Partie gewonnen, dies gelang ihm leider nicht. So ging es ins Stechen und erst nach 5 Stechbahnen hat Klaus diese Partie verloren. Ein toller Kampf. Zum Abschluss ein großes Lob an die Ausrichter von Rot-Weiß Wanne-Eickel, das habt ihr echt gut gemacht. Danke!
60. Deutsche Meisterschaften Beton in Singen
Vom 27. - 29.08.2015 fand die 60. DM in Singen statt. In den 3 heißen Tagen gingen insgesamt 114 Teilnehmer an den Start. Auch der VfM Bottrop ging mit 5 Spielern und einer Seniorenmannschaft an den Start. Das Turnier ging nur sehr langsam vorwärts, so dass an keinem Tag die Runden geschafft worden sind. Am 3. Tag wurde sogar die 10. Runde gestrichen. Am besten kam Rolf ins Turnier und auch Elvira spielte stark. Uwe und Manfred spielten 4 Runden schwarz und schafften auch nicht den Cut. Am Ende belegte Uwe den 25. Platz in seiner Kategorie und Manfred den 29. Platz. Etwas knapper verpassten Elvira und Wolfgang den Cut, Elvira belegte den 8. Platz und Wolfgang den 15. Platz. Einzig Rolf schaffte den Cut und spielte sich auf den 6. Platz, bei nur 6 Fehlern in 9 Runden kann man wohl von einer Ass-Armut sprechen. Die Mannschaft belegte den 10. Platz. Vielleicht sieht es ja 2016 in Traben-Trarbach alles ganz anders aus.
Senioren Kombi DM in Trappenkamp
Drei Spieler des VfM Bottrop nahmen an der Kombi DM in Trappenkamp teil. Im Training stellte sich heraus, dass die Bahnen nicht so leicht zu spielen waren. Nach den Trainingsergebnissen zu urteilen kam Jörg am besten klar, Klaus kam zum Ende hin immer besser klar und Bernd hatte so seine Schwierigkeiten, besonders mit Eternit. Pünktlich zum Turnierbeginn wurden die Temperaturen immer heißer und im Verlauf des Turniers war die Entscheidung welcher Ball der richtige ist immer wichtiger. Den besseren Start erwischte von uns dreien Klaus, der den 1. Tag mit 106 Schlägen abschloss und in der Nähe des Cuts war. Jörg und Bernd kamen schlecht ins Turnier, mit 112 Schlägen von Jörg und mit sogar
119 Schlägen von Bernd lagen sie schon Aussichtslos auf den hinteren Rängen. Am 2. Turniertag wurde es noch heißer und der Wind frischte auf, so dass wir gute 2,5 Stunden länger auf dem Platz standen. Leider wurden die Runden von Klaus immer schlechter und auch er musste sich mit den hinteren Plätzen begnügen. Klaus spielte am 2. Tag 115, Jörg 121 und Bernd 123. Die Zwischenrunde am 3. Tag gab keine großartige Veränderung mehr, so belegte Klaus im Strokeplay Platz 50. mit 277 Schlägen, Jörg wurde 61. mit 293 Schlägen und Bernd 65. mit 302 Schlägen. Fazit: Es war eine tolle Woche mit viel Spaß und gutem Wetter, ich habe mich sehr wohl in Trappenkamp und in meiner Truppe gefühlt. Wir hatten ein tolles Haus und haben sogar noch die Ostsee sehen dürfen. Trotz schlechter Ergebnisse wird mir diese DM in guter Erinnerung bleiben.
DM in Kempten (Beton)
Der MSG Kempten hat nach 2001und 2004 zum 3. Mal die Abteilungsmeisterschaften Beton ausgetragen. Aus 2001 und 2004 war ja bekannt, dass es u. U. feucht werden könnte, denn beide Meisterschaften gingen als Wasserspiele in die Annalen ein. Diese beiden Turniere fanden aber auch Ende September statt und nicht Mitte August. Demnach haben Veranstalter und Teilnehmer sicher mit gutem oder zumindest besserem Wetter gerechnet. Dem war aber nicht so, während am ersten Tag noch alle Runden absolviert werden konnten, ging auch in diesem Jahr das Turnier in Wasserspiele über, freitags 5 Unterbrechungen und samstags sage und schreibe 8. 2001 konnten 6 Runden
gespielt werden, 2004 sogar nur 5 und in diesem Jahr wieder 6 von 10 geplanten. Unsere Teilnehmer, Elli Hellmich (Sw), Wolle Romero und Markus Scherkenbach mussten sich also immer wieder mit den Wetterverhältnissen und Unterbrechungen abfinden. Bei den letzten DMs waren bayrische Vertreter kaum zu finden, in Kempten war dann doch der eine oder andere zu sehen. Bei den Ergebnisse dann die eine oder andere Überraschung. Den Gesamtsieg errang mit Renate Vetter (163) eine Dame aus Bensheim ganz knapp vor dem Senior Thorsten Niemann (164) aus Oldesloe. Das beste Rundenergebnis zeigte ebenfalls ein Senior mit 22 Peter Amberger aus Neutraubling. Als Sieger in der SmII-Klasse konnte sich einmal mehr der gute alte Johann Michels von Porz eintragen.
SwI:
1 Barbara Schmidt NST 172 28,7
2 Nicole Warneke CUX 173 28,8
3 Monika Vahle NEH 174 29,0
6 Elvira Hellmich VFM 185 30,8
Herren:
1 Christian Delasbe KEM 166 27,7
2 Michael Dittrich KÜN 168 28,0
16 Wolfgang Romero VfM 180 30,0
17 Markus Scherkenbach VfM 180 30,0
Bei den Seniorenmannschaften siegte der MGC Süßen (517) vor Mannheim (520) und Hannover (532). Sportlich gesehen gab es für den NBV so wenige Plätze auf dem Treppchen, wie schon lange nicht mehr. Von unseren 3 Startern hätte nur Elli den Sprung in die Zwischenrunde geschafft.
Kombi DM der Senioren in Darmstadt-Arheilgen
Der VfM Bottrop trat als amtierender Westdeutscher Mannschaftsmeister an, darüber hinaus hat sich Rainer Müller, Helmut König und Klaus Jarosch für die Einzelwertung der Senioren I qualifiziert. Jörg Jansen wurde noch während der WDKM gefragt, ob er mit zur DM fährt, weil wir erst keine komplette Mannschaft hatten. Später konnten alle anderen Spieler es auch möglich machen zur DM zu fahren. So traten wir sogar mit Ersatzspielerin Arheilgen an, hier nochmal unseren ausdrücklichen Dank an Jörg für seinen Einsatz. Das Training wurde ab dem 26.06. von Rainer und Knippi aufgenommen, Jörg, Helmut und Klaus kamen einen Tag später dazu. Conny und später Sabine komplettierten die Truppe aus dem Fischbachtal. Am Montag mussten wir unsere Mannschaftsaufstellung abgeben, wir wollten mit Jörg, Helmut, Rainer und Ersatz Klaus beginnen. Am Abend fand noch die Eröffnungsfeier und die Auslosung statt. Die Ersten 2 Doppelrunden spielten wir am Mittwoch. Schnell war klar das wir in der Mannschaftswertung nicht viel erreichen konnten. Dazu kam, das Helmut nicht besonders
gut klar kam und sich nach dem ersten Tag auswechseln lies. Am zweiten Tag endete der Mannschaftswettbewerb und wir kamen nicht über den 14. Platz hinaus. Am dritten Tag durften noch alle (außer nur Mannschaftsspieler) eine Doppelrunde (Zwischenrunde) spielen. Die ersten 24. Spieler der Senioren I Kategorie durften dann noch eine Doppelrunde spielen und somit den DM des Strokeplay ausspielen. Leider konnte keiner unserer Spieler dieses Finale erreichen. Klaus verpasste um einen Schlag das Finale und belegte mit 260 Schlag den 26. Platz, Rainer mit 278 Schlag den 62. Platz und Helmut mit 289 Schlag den 72. Platz im Strokeplay. Am vierten Tag wurde das Matchplay ausgetragen, hierbei geht es um Bahnwertung Mann gegen Mann. Es wurden zuvor 9 Bahnen auf Beton und 9 Bahnen auf Eternit vom Schiedsgericht ausgesucht. Für diesen Wettkampf musste man unter den ersten 32 Spielern der Senioren I Kategorie sein. Als 26. durfte Klaus gegen Roman Kobisch antreten, nach großem Kampf musste er sich am Ende mit 4:3 geschlagen geben. Leider wurde das Wetter an diesem Tag immer schlechter, so das der Wettkampf später abgebrochen wurde, somit gab es in diesem Jahr keinen DM im Matchplay. Am Abend fand noch die Abschlussfeier statt, hier wurden die DM geehrt und die Nominierung für die Europameisterschaft bekannt gegeben. Einen großen Dank an Conny und Sabine, die wieder für eine bombastische Verpflegung und Betreuung gesorgt haben. Für mich wird die DM in guter Erinnerung bleiben. Meinen Dank an den SG Arheilgen.
DM Beton 2012 in Künzell - Ein Rückblick von Wolfgang Romero
Was wäre wenn? Was wäre, wenn es für erstklassige Stimmung im Verbandsteam Medaillen gäbe? Was wäre, wenn der Ball immer das machen würde, was die Spieler aus dem NBV sich wünschen? Was wäre, wenn die Momentaufnahme nach dem ersten Turniertag als Endergebnis in die Wertung gegangen wäre? Was wäre, wenn sämtliche vermeintlichen Bundesliga-„Stars“ aus dem NBV bei einer Abteilungsmaßnahme antreten würden? Was wäre, wenn die Veranstaltung nach den Wünschen jedes einzelnen Teilnehmers gelaufen wäre? Was wäre, wenn das Leben ein Ponyhof wäre? Wahrschein- lich hätte der NBV bei der DM Beton In Künzell zwischen 5 und 7 Mal Gold geholt. Vielleicht ja noch häufiger, da wir uns auf dem Ponyhof befinden würden. Allerdings wäre eine DM dann nicht mehr das, was sie ist: Eine wunderbare Veranstaltung, die von den Teilnehmern und der Stimmung lebt. Eine Veranstaltung, die davon lebt, dass eben nicht jedes einzelne Detail bis aufs Letzte perfekt durchorganisiert ist. Auch wenn man sich gerade das wünschen würde: Selbst eine DM wird von Menschen und nicht von Robotern organisiert, obwohl wir im 21.Jahrhundert leben. Und erstrecht, wenn man im Orga-Team weniger als zehn Helfer hat, von denen zudem noch eine Hand voll selbst spielen müssen, dann ist die Veranstaltung, die die Freunde aus Künzell auf die Beine gestellt haben, gar nicht genug zu würdigen. Natürlich hätte man sich bei der Eröffnungsfeier eine reibungslosere Verpflegung gewünscht, natürlich kennt man von anderen Veranstaltungen ein stimmungsvolleres Orchester bei der Nationalhymne, natürlich wünscht man sich während der Turniertage eine umfangreichere Verpflegung. Und natürlich ist es immer leichter, über gegebene Tatsachen zu meckern, als zu loben. Nicht umsonst kommen in den Medien auf gerade mal eine positive Nachricht sieben negative. Doch wollen wir lieber hervorheben, was alles bis ins letzte Detail funktioniert hat: Zum Beispiel gab es einen professionell gepflegten Bahnen-golf-Erlebnispark. Die 18 Beton- Bahnen waren jederzeit in einem sauberen und einwand-freien Zustand. Es gab keine einzige Stelle auf den Bahnen, die zu monieren gewesen wäre. Allenfalls der Rasen von Bahn 7 musste noch kurzerhand gemäht werden. Und nachdem Christoph Grübl aus Ingolstadt zwei Flugbälle direkt in den Maschen des Fang- netzes der Bahn 7 zur Ruhe gebracht hat, sollte man sich die Beschaffenheit dieses Netzes nochmal anschauen. Der MGC putter Künzell hat außerdem eine komplette Woche lang für bestes Wetter gesorgt. Welchem Verein ist dies schon in diesem Jahr gelungen? ;-) Es waren mehrere Zelte aufgebaut, so dass niemand im Regen (ok, es kamen während der ganzen Woche gefühlte 3 Tropfen vom Himmel herunter) bzw. in der brennenden Sonne sitzen musste. Der Großteil der Bahnen ist gar im Schatten gelegen. Die sanitären Einrichtungen
wurden jederzeit perfekt gepflegt, das Training, sowie die Wettkämpfe liefen reibungslos ab. So war es selbst dem Oberschiedsrichter Timur Rahman zu verzeihen, dass dieser teilweise während einer Runde fünf Mal seine Spielgruppe verlassen musste. Und so war es ebenfalls anderen Teilnehmern verziehen, dass sie bis zu 13 Mal am Tag während ihrer Spielrunden zur Toilette mussten ;-) Selbst der Abschlussabend war optimal durchplant: Jeder Einheimische, der helfe konnte, tat dies auch. Und niemand schrieb sich dabei auf die Stirn: Vermeint- licher Minigolf-Star. Jeder packte an. Selbst das Buffet war von 4 Seiten zugänglich, so dass jeder schnell versorgt wurde und gar ein zweites Mal zugreifen konnte. Spätestens der Show-Act des Verwandlungs-künstlers Stefan Dietrich ergriff nach einem verhalt- enen Beginn auch die letzten Skeptiker dieser DM, so dass summa summarum aus allem eine runde Veranstaltung wurde. Gerade der neue beste Freund der vielen imaginären Figuren Stefan Dietrichs, OJ, mit bürgerlichem Namen Jörn Osnabrügge, genoss diesen Abend in vollen Zügen. Auch wenn er dafür das eine oder andere Mal den unmittelbaren Anblick von Papierbrüsten ertragen musste. Oder gar durfte? Dieser Abschlussabend wurde im Übrigen dazu genutzt, um sportliche Erfolge zu honorieren. Denn letzten Endes ging es bei der Deutschen Meisterschaft nicht nur um Spaß, auch wenn bei einer Abteilungs-DM der Spaßfaktor vom Hören-Sagen deutlich höher ist, als auf einer Kombi- DM, sondern auch um sportliche Angelegenheiten. Und hier präsentierte sich der NBV in einem mit etlichen Bundesliga-, Zweitliga- und Kaderspielern sowie Deutschen Serien- meistern der vergangenen Jahre gespickten Turnier (u.a. zu nennen sind Dirk Czerwek, Oleg Klassen, Igor Pekrul, Egon Schacke, Claudia Wittke, Nicole Warnecke, Brabara Schmid, Claudia Weinzierl oder Frank Bonenberger) von einer hervorragenden Seite! Nach Tag eins hätte der NBV noch 5 von 7 Goldmedaillen errungen. Alleine drei davon wären nach Wesel gegangen: Die Seniorenmannschaft mit Karl-Heinz-Pindor, Adolf Schilling und Heinz Feichtinger, „Dölfi“ bei den Altsenioren sowie Karl-Heinz bei den Jungsenioren. Außerdem spielte Erika Borkenstein vom MGC Felderbachtal bei den Seniorinnen 2 auf Platz 1 liegend stark auf, sowie Wolfgang Romero (VfM Bottrop), der bei den Herren auf Platz 1 lag. Hinzu kamen diverse „Treppchen-plätze“. An Tag 2 konnte dieses Niveau leider nicht ganz gehalten werden. Gerade bitter für Wesel, die die Entscheidung bei den Seniorenmannschaften um gerade mal einen Schlag gegenüber dem Titelver-teidiger vom 1.BGC Singen verlor. Auf Platz 3 lief mit einem weiteren Schlag Rückstand der 1.MGC Mann- heim, mit gerade mal 5 weiteren Schlägen Rückstand Felderbachtal (Herbert Adam, Thomas Beckmann, Andreas Reese, E:Dieter Niederdräing) auf Platz 4 ein. Somit wird der MSC Wesel unglück-licher, aber irgendwie dennoch glücklicher Deutscher Vizemeister: Herzlichen Glückwunsch! In der Einzel-wertung drängten nun immer mehr NBVer auf die Podiumsplätze. Leider wurden jedoch sämtliche erste Plätze, bis auf den bei den Herren, hergegeben. Ein besonderes Lob geht im Übrigen an Ingeborg Essler vom 1.Duisburger MGC: Von den meisten Teilnehmern deutlich unter-schätzt lieferte sie eine unglaublich konstante Spielweise auf gutem Niveau ab und war sogar zeitweise Dritte bei den Damen! Ein Großteil der NBV-Teilnehmer durfte sich also auf den Finaltag der Einzelspieler freuen, den man mit bestandenem Cut spielen durfte. Die erste große Hürde, das grundlegendste Ziel für nahezu jeden Teilnehmer war also bestanden. Aber leider gab es auch hier einige Schicksale, die sich spätestens an Bahn 18 in Runde 6 ereigneten. Zwar zeichneten sich in vereinzelten Kategorien schon vor dem dritten Spieltag die neuen Deutschen Meister ab, jedoch war der Kampf um die Final- teilnahme, der Kampf um Runde zehn, die von den jeweils drei besten Spielern einer jeden Kategorie gespielt werden durfte, immer spannend. Erika Borkenstein konnte sich auf Platz 2 in die Finalrunde retten, wobei sie lediglich 2 Schläge Vorsprung auf Doris Schacke hatte, welche wiederum eine toll aufspielende Marion Nowak vom MSK Neheim-Hüsten um lediglich einen einzigen Schlag aus dem Turnier schmeißen konnte. Am Ende konnte sich Erika mit 312 Schlägen in 10 Runden den dritten Platz sichern. Bronze bei einer Deut- schen Meisterschaft, Herzlichen Glückwunsch Erika. Immer wieder faszinierend, was für einen tollen Sport man in der SeniorInnen AK 2 geboten bekommt. Bei den Seniorinnen wurde unsere Abteilungs-Sportwartin, Petra Träger vom HMC Büttgen, sehr gute Vierte mit 268 Schlägen in 9 Runden. Ihr fehlten lediglich 3 Schläge zum Finale. Petra, auch dir Herz- lichen Glückwunsch zu einem tollen, Vierten Platz. Mit einer unglaublich konstanten Leistung und dem wohl sehenswertesten Schlussspurt aller Teilnehmer setzte sich Rolf Meyer vom VfM Bottrop noch in Runde 9 auf Platz 3 bei den Senioren 2. Mit lediglich 2 Schlägen Vorsprung auf Georg Hilbert vom 1.MGC Epe auf Platz 6 liegend und nur 3 auf Herbert Adam auf Platz 7 liegend qualifizierte er sich für das Finale. Dort verteilten sich dann die Kräfteverhältnisse nicht mehr, so dass Rolf Meyer mit letztlich 283 Schlägen hinter dem neuen Deutschen Vizemeister, Dölfi Schilling (276), ins Ziel kam. Herzlichen Glückwunsch euch allen. Auch bei den jüngeren Senioren zeigte sich der NBV von einer sehr schönen Seite:Deutlich zogen hier Andreas Reese und Kalle Pindor ins Finale ein, in dem Andreas seinen Vizetitel mit einer 26 und 260 Schlägen total vor Kalle (262) ins Ziel rettet. Kalle sorgte am Finaltag übrigens für einen neuen Bahnrekord: Mit 23 Schlägen im Finale spielte er 69 über die letzten drei Runden und somit 97 an Tag 3. Über 4 Runden Rekord. Auch euch beiden Herzlichen Glückwunsch.
Ingeborg Essler ging mit 177 Schlägen in 6 Runden in den dritten Tag und wurde am Ende mit 276 Schlägen in 9 Runden beste NBV-Dame auf Platz 5. Herzlichen Glückwunsch! Das letzte Finale des Tages spielten die Herren aus: Hier behielt „Wolle“ Romero die Nerven und baute seinen jederzeit knappen Vorsprung mit einer 24 auf 7 Schläge vor Vorjahressieger Christoph Grübl aus und behielt mit total 260 Schlägen in 10 Runden die Oberhand. Man hörte die Spatzen vom Dach zwitschern, dass in diesem Moment diverse Tränen von diversen Backen gekullert sind ;-) Und mit diesem letzten Finale des Tages gab es sowohl für Wolle den ersten DM-Titel, als auch die ersehnte Goldmedaille für den NBV. Andreas „Flöti“ Wittke vom MGC Dormagen-Brechten wurde als 6. mit 248 Schlägen in 9 Runden zweitbester NBV-Herr. Herz- lichen Glückwunsch!
Alles in Allem kann man also sagen, dass es eine tolle Zeit in Künzell gewesen ist. Wir haben gelernt, dass man beim Städtenamen „Künzell“ die zweite Silbe betont, wir haben ein sensationell funktionier- endes NBV-Team gehabt, wir waren sportlich mit 7 Medaillen (1xGold, 3xSilber, 3x Bronze) äußerst er- folgreich, haben OJ´s neue Liebe kennengelernt und hatten vor allem eine Menge Spaß.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich persönlich der Frau von der superschönen Ferien- wohnung aussprechen, welche schon bei unserer Anreise sagte, dass dort nur Sie- ger wohnen (immer dieser Druck), sowie der „Neheimer Clique“ um Monika, Pete, Wilfried, Marion, Flöti, und natürlich meine „Mutter“ Petra herum. Ihr seid die besten! Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Ein ganz besonderer Dank gilt aber dem welt- besten Betreuer Tim sowie den zum Finaltag angereisten Fans aus dem NBV: Elli, Michael, Uschi, Ewald usw: Nächstes Mal will ich euch als Cheerleader sehen.